Wie Sie mit Uhr, Smartphone und Taschenrechner beim Tanken bis zu 512 € sparen

Trotz niedriger Spritpreise: Beim Tanken können Sie großes Sparpotenzial ausschöpfen

Die Benzinpreise sind zwar im Vergleich zu den vergangenen Jahren angenehm niedrig. Trotzdem: Wer möglichst viel Spritkosten sparen möchte und unnötige Ausgaben vermeiden will, sollte die Spritpreise im Auge behalten und alle Möglichkeiten nutzen. Dafür gibt es zwei Gründe:

Sparpotenziale beim Tanken / Bild: iStock

Sparpotenziale beim Tanken / Bild: iStock

    • Für alle, die viel fahren müssen, sind die Ausgaben für Sprit einer der größeren regelmäßigen Ausgabenposten – neben der Miete. Auch wenn die Literpreise derzeit noch niedrig sind, ist hier großes Sparpotenzial möglich.
    • Die Spritpreise könnten schon bald wieder kräftiger steigen. Die Rohstoff- und Ölpreise steigen wieder. Die Benzinpreise folgen der Ölpreisentwicklung bekanntlich schnell – vor allem dann, wenn die Preise hochgehen. Es könnte also schon bald vorbei sein mit den günstigen Spritpreisen. 

      Glücklicherweise gibt es einfache Möglichkeiten und Hilfsmittel, um die Spritkosten für Benzin oder Diesel spürbar zu senken.

      Hier sind die 3 wichtigsten:

Spritkosten-Senken-Tipp 1: Wann ist Tanken am günstigsten?

Eines der wichtigsten Hilfsmittel beim Sparen ist Ihre Uhr. Im Laufe des Tages kann der Preis um 15 bis 20 Cent schwanken. Dabei folgen die Spritpreise in der Regel diesem Muster:

  • Im Verkauf des Tages sinken die Preise: Morgens sind sie am höchsten, am frühen Abend am niedrigsten.
  • Am Abend und in der Nacht steigen die Preise wieder.

Wer den besten Spritpreis erzielen will, geht also am frühen Abend bis ca. 20 Uhr tanken. Aber Achtung: Halten Sie die Augen auf! Manch eine Tankstelle beginnt schon früher am Abend, die Preise wieder anzuheben. Warten Sie also abends nicht zu lange!

Spritkosten-Senken-Tipp 2: Die Tank-App mit dem Smartphone nutzen

Immer wichtiger werden Tank-Apps, die den Weg zur günstigsten Tankstelle in erreichbarer Nähe zeigen – wie etwa die App „Spritradar“, die erst kürzlich beim „Show your App“-Award 2016 ausgezeichnet wurde. Solche Tank-Apps versprechen, die aktuellen Spritpreise sicher anzuzeigen, und leiten den Autofahrer von seinem aktuellen Standort dorthin. 

Spritkosten-Senken-Tipp 3: Wie Sie Ihren Taschenrechner nutzen

Ein häufiger Fehler: Manch ein Sparfuchs fährt weite Wege zur günstigsten Tankstelle, um den besten Preis zu erwischen und noch ein paar Cents herauszuholen. Doch durch den Umweg verfährt er so viele Sprit, dass die Ersparnis wieder verloren ist. Rechnen Sie also mit den Verbrauchsdaten Ihres Fahrzeugs aus, ob eine Ersparnis den Umweg rechtfertigt:

Günstiger tanken – So viel Ersparnis ist möglich:

Dass es sich spürbar lohnt, diese Tipps zu befolgen, zeigen die Zahlen der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe des Bundeskartellamts für das Jahr 2015:

  • Wer immer zur gleichen Tankstelle gefahren ist, konnte 2015 je nach Tageszeit bis zu 10 Cent pro Liter sparen.
  • Wer sich zum Beispiel mit Hilfe von einschlägigen Apps immer die billigste Tankstelle im Umkreis ausgesucht hat, konnte in 2015 trotz des niedrigen Preisniveaus bis zu 20 Cent pro Liter sparen.

Beispiel: Wer regelmäßig fährt und im Schnitt einmal pro Woche 50 Liter tankt, spart aufs Jahr gerechnet so 260 bis 520 €!

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