Hauptjob und Nebenjob: Wenn Wünsche größer werden als das Gehalt

Zuverdienst-Ideen, mit denen Sie Ihr Einkommen aufbessern können

Wer seine Wünsche verwirklichen will, aber noch nicht genügend Geld dafür hat, kann sein Ziel auf zwei Wegen erreichen:

  1. Sie können sparen, bis Sie genügend Geld zusammenhaben.
  2. Oder Sie erhöhen Ihr Einkommen, damit Sie sich mehr leisten können.
Hauptjob und Nebenjob?

Hauptjob und Nebenjob? / Bild: iStock

Beim zweiten Weg gibt es immer wieder ein Hindernis:

Die regelmäßigen Lohnsteigerungen können nicht mit den Wünschen mithalten. Dann bleibt oft nur ein Nebenjob oder irgendein anderer Zuverdienst. Rund 2,2 Millionen Angestellte haben deshalb einen Hauptjob und einen Nebenjob, so die Zahlen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung. Doch ein typischer Zweitjob als Kellner, Taxifahrer oder Verkäufer wird schnell ganz schön anstrengend werden, wenn die Erholung zu kurz kommt. Wer zusätzliche Einnahmequellen braucht, kann deshalb nach anderen Verdienstmöglichkeiten suchen. Hier sind ein paar Denkanstöße:

Idee 1: Verkaufen Sie online

Schauen Sie sich einmal in Ihrer Wohnung oder Ihrem Keller um. Vielleicht lagern auch dort noch viele Schätze, die Sie lange nicht benutzt haben, die für andere Menschen aber noch einen Wert darstellen. Über die großen Verkaufs- und Versteigerungsplattformen wie eBay findet sich für beinahe alles noch ein Käufer. Ihr Vorteil: Sie entrümpeln die Wohnung, den Keller oder den Kleiderschrank, befreien sich von Altlasten und bekommen auch noch Geld dafür.

Wer erfolgreich darin ist, kann auch damit beginnen, Sachen für Freunde und Bekannte zu verkaufen oder gezielt Ware für den Verkauf zu besorgen. Achten Sie dann darauf: Das ist dann kein Privatverkauf mehr, sondern ein Gewerbe, das beim Finanzamt angemeldet werden muss.

Idee 2: Von zu Hause aus als Freelancer arbeiten

Ein Zweitjob ist oft wegen der zusätzlichen Fahrten zur weiteren Arbeitsstelle so zeitaufwendig. Erheblich weniger Arbeit hat, wer von zu Hause aus arbeiten kann – beispielsweise als Freelancer, der freiberuflich Aufträge annimmt. Dann arbeiten Sie gemütlich abends am PC oder Schreibtisch, statt noch einmal die Wohnung verlassen zu müssen:

  • Wer gut und gern schreibt, kann beispielsweise Texte für Internet-Portale verfassen, die oft nach guten Texten suchen.
  • Wer Programmierkenntnisse hat, kann Internetanwendungen programmieren.

Schauen Sie sich in Ihrem Arbeitsumfeld um: Welche Aufträge werden oft an Freelancer vergeben? Haben Sie oder können Sie sich entsprechende Fähigkeiten aneignen, um solche kleineren Aufträge nebenher anzunehmen und damit Ihre Kasse aufzubessern?

Idee 3: Tiersitter

Seit neuestem wird die Betreuung von Tieren steuerlich im Rahmen der haushaltsnahen Dienstleistungen gefördert. Das heißt: Berufstätige, die ihren Hund oder ihre Katze von einem Tiersitter betreuen lassen, können die Kosten dafür steuerlich geltend machen. Das heißt: Wer einen Nebenjob als Tiersitter sucht, hat jetzt gute Karten – und erhält durch diese schöne Aufgabe auch noch einen netten Zuverdienst.

Idee 4: Hobby zum lukrativen Zweitjob machen

Haben Sie ein Hobby, das Geld einbringen könnte? Auch das ist heute immer einfacher – denn das Internet bietet unzählige Verdienstmöglichkeiten. Typisches Beispiel: Die junge Mutter, die gern strickt und ihre Kollektion an Baby- und Kindersöckchen übers Internet verkauft.

Achtung: Schauen Sie immer in Ihren Arbeitsvertrag!

Bevor Sie nebenher einen Job beginnen, egal ob angestellt oder selbstständig: Schauen Sie vorher in den Arbeitsvertrag Ihrer ersten Anstellung. Dort kann geregelt sein, dass ein Nebenjob genehmigt oder dass der Arbeitgeber zumindest über den Zweitjob und Zuverdienst informiert werden muss.

 

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