Privatunterkunft statt Hotel: Das kann auch schiefgehen

Was Sie über Sharing-Übernachtungen wissen sollten

Private Unterkünfte liegen im Trend. Statt ein Hotel zu buchen, lieber billig ein privates Zimmer oder eine ganze Wohnung beim Städtetrip oder Kurzurlaub anzumieten – das ist für viele nicht nur eine Kostenfrage, sondern auch ein Reiz. Sharing-Portale wie Airbnb oder Wimdu bieten die große Auswahl. Doch wer mit dem Gedanken spielt, die nächste Unterkunft privat zu buchen, sollte auch die Nachteile kennen. Hier sind ein paar der Probleme, die immer wieder auftauchen:

Am besten ein paar Tage für die Suche einplanen

Wer über die einschlägigen Portale eine private Unterkunft sucht, sollte möglichst früh planen und die Buchung nicht auf den letzten Moment schieben. Denn oft dauert es länger als erwartet, bis endlich eine Unterkunft gefunden ist. Die häufigsten Gründe:

  • Der Anbieter antwortet einfach nicht. Das ist wohl der häufigste Grund, warum Interessenten eine gewünschte Unterkunft nicht bekommen. Die Anbieter der preiswerten und passenden Wunsch-Unterkunft reagieren gar nicht oder zu spät auf die Anfrage. Manche Anbieter beantworten jede dritte Anfrage überhaupt nicht.

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Reisemangel: Was Sie tun können, wenn die Beschwerde ins Leere läuft

Wie Sie schon im Urlaub richtig vorgehen, wenn die Reiseleitung nicht erreichbar ist

Vor dem Balkon Baustelle statt Meerblick? Verschimmelte Wände im Bad? Die ganze Nacht Partylärm statt der versprochenen Ruhe? Oft kommt die Ernüchterung am Urlaubsort, wenn die erträumte Reise doch nicht so schön ist, wie im Prospekt versprochen.

Wer sich im Urlaub darüber ärgert, dass nicht alles so ist, wie versprochen und gebucht, braucht den Ärger nicht in sich hineinzufressen, sondern kann Geld zurückverlangen. Und das nicht zu knapp! So bekamen Urlauber wegen eines verschimmelten Bades schon 50 % des Reisepreises erstattet, war der Pool nicht nutzbar 20 %.

Doch wenn auch Sie sich jetzt geärgert haben oder Ihren gebuchten Urlaub in den nächsten Wochen antreten, sollten Sie die Spielregeln für Reisemängel kennen.

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Ab 1. August: Mietpreisbremse jetzt auch in Ihrer Stadt?

Die Unsicherheiten bei Mietern und Vermietern zur Mietpreisbremse sind groß – wir liefern Antworten auf die häufigsten Fragen

Mietpreisbremse jetzt auch in Ihrer Stadt? Foto: iStock

Mietpreisbremse jetzt auch in Ihrer Stadt? Foto: iStock

Am 1. August macht die Mietpreisbremse einen weiteren großen Schritt nach vorn. Denn dann tritt sie auch in weiten Teilen Bayerns in Kraft. In insgesamt 144 Städten und Gemeinden gibt es dann die Obergrenze für Mietsteigerungen bei Neuvermietung. Betroffen sind die Gebiete, in denen es besonders starke Anstiege der Miete gegeben hat, beispielsweise München, Würzburg, Augsburg, Rosenheim, Nürnberg, Bayreuth und Regensburg. In Berlin, Hamburg und 22 Städten Nordrhein-Westfalens gilt die Mietpreisbremse bereits seit Juni bzw. Juli.

Doch wie die Preisbremse funktioniert – das ist noch vielen Mietern und Vermietern unklar. Deshalb hier Antworten auf die häufigsten Fragen, die immer wieder auftauchen.

Frage: Worum geht es überhaupt bei der Mietpreisbremse?

Mit der Bremse will die Politik den Anstieg der Mieten vor allem in den Ballungsräumen abmildern, damit auch Gering- und Mittelverdiener sich noch eine Wohnung in den Städten leisten können. Wo die Mietpreisbremse gilt, darf die Miete einer neu vermieteten Wohnung höchstens 10 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete liegen.

Frage: Gilt die Mietpreisbremse auch in meiner Stadt?

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