Black Friday: Denken Sie auch an die Sicherheit beim digitalen Bezahlen!

  • Warum Sie auch bei der großen Schnäppchenjagd im Internet häufiger mit Handy bezahlen sollten
  • Wie Sie mehr Sicherheit gewinnen, wenn Sie mit Kreditkarte statt mit Smartphone zahlen
  • Warum Sie beim Black Friday 2020 noch einmal auf die Sicherheit achten müssen
Digitales Bezahlen - 1822direkt

Einen kühlen Kopf bewahren, das ist am Black Friday nicht nur sinnvoll, um unnütze Spontankäufe beim großen Sonderangebots-Tag im Internet zu vermeiden. Bevor Sie auf den Bestellbutton klicken, sollten Sie auch in Ruhe checken, ob wirklich alles sicher ist und mit rechten Dingen zugeht. Wer bei der großen Schnäppchenjagd im Internet allzu sorglos ist, geht unnötig Risiken ein.

Wie Sie am sichersten bei Online-Bestellungen bezahlen

Sie bestellen gerne auf Rechnung? Dann zahlen Sie erst, wenn Sie Ihr Paket bekommen haben und sicher sind, dass Sie die Ware nicht zurücksenden wollen. Das Problem nur: „Bestellung auf Rechnung“ ist für die Onlinehändler kostspielig und aufwendig. Viele bieten zumindest für Neukunden keine Bestellung auf Rechnung an. Also müssen Sie eine der anderen Alternativen wählen. Die häufigste ist Zahlung mit Kreditkarte. Dabei geben Sie immer die Kreditkartennummer, das Verfallsdatum und die Kartenprüfnummer an. Die Gefahr: Wer diese Daten kennt, kann aktuell noch beliebig unter Ihrem Namen und mit Ihrer Kreditkarte einkaufen.

2021 wird es diesbezüglich eine Änderung geben. Ab dem 01.01.2021 sind alle Onlineshops dazu verpflichtet, bei der Kartenzahlung einen zusätzlichen Sicherheitsschritt einzubauen. Bei jeder Kreditkartenzahlung erhalten Sie dann – wie beim Online-Banking – eine TAN per App oder SMS auf Ihr Smartphone und geben damit erst die Zahlung frei. Das Verfahren heißt 3D-Secure. Kreditkartennummer, Verfallsdatum und Kartenprüfnummer reichen dann nicht mehr aus, um Bestellungen auf Ihren Namen abzuschicken. Aber diese Änderung ist erst ab Januar 2021 Pflicht. Am Black Friday 2020 läuft die Zahlung bei den meisten Shops noch nach den alten Regeln.

Das heißt: Bleiben Sie wachsam und sorgen Sie dafür, dass Ihre Daten nicht in die falschen Hände geraten. Die folgenden 4 Tipps helfen Ihnen dabei.

Tipp 1: Mit dem Handy im Onlineshop bezahlen

Nutzen Sie schon das mobile Bezahlen beispielsweise mit Google Pay und Ihrem Smartphone? Das ist nicht nur an der Supermarktkasse praktisch, wenn Sie das Handy ans Kartenlesegerät halten, um schnell und kontaktlos zu zahlen. Immer mehr Händler bieten die Möglichkeit, auch bei Online-Bestellungen per Google Pay mit dem Smartphone zu bezahlen. Der Sicherheitsvorteil: Sie geben Ihre Kreditkartendaten dabei gar nicht aus der Hand. Der Onlinehändler bekommt diese sensiblen Daten nicht übermittelt, weil die Zahlung über den mobilen Bezahldienst abgewickelt wird, bei dem Sie einmalig die Angaben Ihrer Kreditkarte hinterlegt haben.

Tipp 2: Vor Fake-Shops schützen

Bevor Sie Ihre Daten herausgeben, sollten Sie sich auch den Onlineshop genau anschauen. Gerade vor Black Friday schießen Fake-Shops wie Pilze aus dem Boden. Mit unschlagbar günstigen Angeboten locken solche unechten Shops die Kunden an und greifen bei der Bestellung deren Daten ab, versenden jedoch niemals die versprochene Ware.

Bevor Sie bei einem Onlineshop bestellen, den Sie noch nicht kennen, googeln Sie vorher dessen Namen. So finden Sie in der Regel schnell heraus, welche Erfahrungen andere Kunden gemacht haben. Im Impressum auf der Seite des Shops können Sie zudem weitere Indizien über seine Seriosität erhalten. Kommt Ihnen irgendetwas komisch vor oder finden sich im Internet keine Informationen, verzichten Sie lieber auf das vermeintliche Schnäppchen und ordern woanders.

Tipp 3: Niemals PIN eingeben

Bei der Zahlung mit Kreditkarte geben Sie Kreditkartennummer, Verfallsdatum und Kartenprüfnummer an, aber niemals Ihre persönliche PIN. Falls ein Onlineshop bei der Bestellung nach der Karten-PIN fragt, brechen Sie den Vorgang sofort ab. Da die PIN für Online-Zahlungen überhaupt nicht nötig ist, handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um einen unseriösen Anbieter.

Tipp 4: Nicht im Hotspot shoppen

Sicherheitshalber sollten Sie Ihre Bestellungen inkl. Kreditkartendaten auch nicht abschicken, sobald Sie über einen Hotspot mit dem Internet verbunden sind. In Lockdown-Zeiten gibt es zwar nicht so viele Gelegenheiten dazu, weil Cafés und viele Einrichtungen, die ein öffentliches WLAN anbieten, geschlossen sind. Trotzdem sollten Sie diese Sicherheitsmaßnahme im Kopf behalten, wenn Sie unterwegs sind. Hacker oder Kriminelle können ohne Wissen des Betreibers den gesamten Datenverkehr von Hotspot-Netzwerken mitschneiden. Das heißt: Alles, was der Hotspot-Nutzer auf Internetseiten eingibt und empfängt, kann ausgespäht werden – auch die Eingabe von Passwörtern oder Kreditkartendaten.

Wenn Sie unterwegs etwas bestellen und bezahlen wollen, nutzen Sie dazu immer die Datenverbindung Ihres Smartphones über das Mobilfunknetz. Dann nämlich sind Sie nicht in einem öffentlichen Netzwerk, das im Prinzip jedem offensteht und von Kriminellen ohne größere Probleme angezapft werden kann.

Wenn Sie diese Tipps beim Online-Shopping berücksichtigen, steht einem erfolgreichen Black Friday 2020 nichts mehr im Wege. Wie wünschen viel Spaß auf der Schnäppchenjagd.

Und wenn Sie noch mehr über die Umstellung zu 3D-Secure wissen möchten, dann besuchen Sie einfach unsere Info-Seite.