Anschlussfinanzierung

Zinsen ab 4,3 % Sollzins – Bis zu 36 Monate im Voraus festlegen

Beratung zur passgenauen Anschlussfinanzierung

Wechsel oder Verlängerung? Wir helfen dir bei der Entscheidung.

Was ist eine Anschlussfinanzierung

Die Anschlussfinanzierung ist die Weiterführung einer bestehenden Baufinanzierung mit einem neuen Darlehen. Wer eine Immobilie finanziert, legt sich beim Abschluss seines Baukredits auf eine Zinsbindung fest. Über einen Zeitraum von 5, 10, 15, 20 oder sogar 25 Jahren zahlt er monatlich einen festen Betrag an seinen Baufinanzierer zurück. Nach Ende dieser Zinsbindungfrist besteht jedoch zumeist eine Restschuld. Um diesen Restbetrag zu finanzieren, wird eine sogenannte Anschlussfinanzierung benötigt.

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Du hast vor einigen Jahren eine Immobilienfinanzierung – etwa bei der 1822direkt oder einem anderen Anbieter – abgeschlossen und nun steht die nächste Entscheidung an? Was passiert nach Ende der Zinsbindung? Soll ich bei der bisherigen Bank bleiben oder lohnt sich ein Wechsel? Wie kann ich meine monatliche Belastung optimieren, z. B. durch eine geänderte Tilgung oder Sondertilgungen?

Wann ist der richtige Zeitpunkt, sich um die Anschlussfinanzierung zu kümmern, und wie geht man das an?

Unsere Lösung: Die Passt-Direkt-Anschlussfinanzierung
Bei uns gilt: Je früher, desto besser. Schon bis zu 36 Monate vor Ablauf deiner aktuellen Zinsbindung kalkulieren wir deine Anschlussfinanzierung – individuell, transparent und auf Basis deiner Lebenssituation.
Du möchtest die monatliche Rate verändern oder deine Tilgung anpassen? Selbstverständlich finden wir eine Lösung. Ob du bei deinem aktuellen Kreditgeber bleibst oder zu einem besseren Angebot wechselst – wir schaffen Klarheit. Mit unserem Passt-Direkt-Service greifen wir auf die Angebote von über 400 Finanzierungspartnern zurück – neutral, persönlich und onlinebasiert.
 

Was passiert nach der Zinsbindung? – Die Anschlussfinanzierung im Überblick

Die meisten Immobilienkäufer sind erst einmal froh, wenn die Finanzierung für das lang ersehnte Eigenheim endlich steht. Zinsbindung, Sollzinssatz, Tilgung: alles unter Dach und Fach. Jetzt gilt es nur noch monatlich die vereinbarten Raten zu bezahlen und so Stück für Stück den Kreditbetrag  gegenüber der Bank zu verkleinern.

Die wenigsten Häuslebauer oder Wohnungskäufer schaffen es jedoch, den gesamten Darlehensbetrag innerhalb der festgelegten Zinsbindung zurückzuzahlen. 

Eine sogenannte Volltilgung findet nur bei rund zehn Prozent  der Kreditnehmer statt. Bei Volltilger-Darlehen wird mithin der gesamte Kreditbetrag während der Zinsbindung getilgt. Alle anderen Darlehensnehmer wissen bereits beim Abschluss ihrer Baufinanzierung: Nach Ablauf der Zinsbindung bleibt ein gewisser Betrag bestehen.

Rechtzeitig mit der Planung der Anschlussfinanzierung beginnen
Der richtige Zeitpunkt für die Planung der Anschlussfinanzierung ist entscheidend. Beginne mit der Suche nach zwei Jahren vor Auslauf deiner bestehenden Finanzierung, um genügend Zeit für eine fundierte Entscheidung zu haben. So kannst du verschiedene Angebote vergleichen und die beste Lösung für deine Restschuld finden.

Es gilt nun zu entscheiden, ob und wie diese Restschuld beglichen werden soll. Die Optionen sind: den Kredit sofort zurückzuzahlen, beim gleichen Kreditgeber zu prolongieren oder einen neuen Kreditgeber zu suchen und umzuschulden. Und unter bestimmten Umständen besteht auch vor dem Ende der Zinsbindungsfrist bereits die Möglichkeit zur Umschuldung.
 

Beispiel: Familie Schneider erhält für den Kauf eines Hauses 250.000 Euro von ihrer Bank. Bei einem jährlichen Sollzinssatz von zwei Prozent und einer Tilgung von anfänglich zwei Prozent zahlen sie innerhalb einer 15-jährigen Zinsbindung rund 87.000 Euro an ihren Baufinanzierer zurück. Als Restschuld verbleiben etwa 163.000 Euro. Dafür benötigen Schneiders eine neue Finanzierung – eine Anschlussfinanzierung. Und die bietet verschiedene Chancen:

  • Beim Abschluss einer neuen Finanzierung ist es möglich den Kreditgeber zu wechseln und somit eventuell von günstigeren Zinsen zu profitieren.
  • Zinsbindung, Sollzinssatz und Tilgung der Anschlussfinanzierung können an die derzeitige Lebenssituation angepasst werden.
  • Du kannst Sondertilgungen vereinbaren, die bisher nicht vorgesehen waren.

Mit der passenden Anschlussfinanzierung kannst du eine Menge Geld sparen und so deine eigene finanzielle Belastung verringern. Informiere dich deshalb frühzeitig darüber, welche Möglichkeiten sich dir bieten. In der Regel lohnt es sich bereits ein bis zwei Jahre vor Ende deiner Zinsbindung neue Finanzierungsangebote einzuholen. So hast du ausreichend Zeit Konditionen miteinander zu vergleichen und musst nichts überstürzen. Für einen ersten Überblick über aktuelle Konditionen empfehlen wir dir unseren Baufi-Zinsrechner.

Selbst wenn deine Erstfinanzierung bei einem anderen Anbieter läuft – wir übernehmen für dich die Prüfung und Suche nach der passenden Anschlusslösung. So kannst du Zeit und Geld sparen. Wir planen alles für dich.

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Ihre Vorteile auf einen Blick

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  • Flexible Gestaltung Ihrer Anschluss Baufinanzierung mit Sondertilgungen & Tilgungssatzwechsel (Ggf. Übernahme von Wechselkosten (bspw. Grundbucheintrag)

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Anschlussfinanzierung sichern – das sind jetzt Ihre Möglichkeiten

1. Deine Zinsbindung endet in mehr als fünf Jahren

Momentan kannst du regulär keine Anschlussfinanzierung oder ein Forward-Darlehen abschließen. Sollte deine Zinsbindung jedoch bereits seit zehn oder mehr Jahren bestehen, kannst du von deinem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und ohne Gebühren umschulden.

2. Deine Zinsbindung endet in ein bis fünf Jahren

Wenn deine Zinsbindung in fünf oder weniger Jahren ausläuft, kannst du dir mit einem Forward-Darlehen die günstigen Zinsen von heute für morgen sichern. Dauert es nur noch ein Jahr, bis deine Zinsbindung endet, solltest du grundsätzlich anfangen dich über eine passende Anschlussfinanzierung zu informieren.

3. Deine Zinsbindung endet in weniger als 12 Monaten

Jetzt wird es höchste Zeit! Du solltest verschiedene Kreditgeber und deren Angebote für eine Anschlussfinanzierung miteinander vergleichen. In den meisten Fällen bietet sich der Wechsel zu einem neuen Baufinanzierer an. Nutze unseren Baufi-Zinsrechner und vereinbare ein kostenloses Beratungsgespräch mit unseren Baufinanzierungsexperten. Wir prüfen gerne, welche Möglichkeit für dich die optimale ist.

Zum Baufinanzierungsrechner

Die wichtigsten Informationen für Anschlussfinanzierer

Prolongation
Baufinanzierer machen Kreditnehmern spätestens drei Monate vor Ablauf der Zinsbindung ein neues Angebot. Dieses berücksichtigt in der Regel das aktuelle Zinsniveau und kann sich auch in anderen Details von deiner ursprünglichen Finanzierung unterscheiden. Wenn du dich dafür entscheidest bei deiner Bank zu bleiben und dort eine neue Finanzierung abzuschließen, nennt sich das Prolongation.

Übrigens: Deine jetzige Bank muss dir kein neues Angebot machen. Sollte sie deine Einschätzung über deine Zuverlässigkeit oder Bonität geändert haben, kann sie dies auch ablehnen.

Umschuldung
Die Umschuldung ist die Anschlussfinanzierung bei einem neuen Darlehensgeber. Für viele Kreditnehmer ist es interessant, den Abschluss ihrer Anschlussfinanzierung bei einem neuen Kreditpartner zu prüfen. Beim neuen Kreditgeber bist du ein gern gesehener Kunde: Du hast bereits über die letzten Jahre dargelegt, dass du deinen Kredit zahlen kannst und hast so Glaubwürdigkeit bewiesen. Vergleiche deshalb auf jeden Fall die Angebote verschiedener Baufinanzierer.

Tipp: Lass dich nicht von den Kosten eines Wechsels abschrecken. Entscheidest du dich für einen neuen Kreditgeber, zahlst du in der Regel lediglich die Abtretung der Grundschuld. Das heißt, dein alter im Grundbuch eingetragener Finanzierungspartner reicht die Kreditsicherheit an den neuen Darlehensgeber weiter. Diese Kosten kannst du jedoch durch den Wechsel deines Kreditgebers wieder einsparen. Um die Umschreibung musst du dich zudem nicht kümmern: Das erledigen sowohl dein alter als auch dein neuer Kreditgeber für dich.

Umschuldung vor Ablauf der Zinsbindung

Du möchtest nicht darauf warten, dass deine Zinsbindung abläuft? Dann gibt es die Möglichkeit den vereinbarten Vertrag bereits vorzeitig zu kündigen.

Laut § 489 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) steht es Kreditnehmern zu, einen Kredit nach Ablauf von zehn Jahren mit einer Frist von sechs Monaten zu kündigen. Auch, wenn ursprünglich eine Zinsbindung von 15, 20 oder 25 Jahren verabredet war. Das BGB spricht Ihnen damit ein Sonderkündigungsrecht zu. Dieses kannst du jedoch nur in Anspruch nehmen, wenn über den gesamten Zeitraum von zehn Jahren keine Änderungen am Darlehensvertrag vorgenommen wurden.

Gut zu wissen: Solltest du bereits vor Ablauf der zehn Jahre eine Umschuldung veranlassen wollen, musst du eine Vorfälligkeitsentschädigung an deinen Kreditgeber zahlen. Die Kosten, die dabei entstehen, sind oft so hoch, dass sich der Wechsel in eine günstigere Finanzierung nicht lohnt. 

Forward-Darlehen – heute schon niedrige Zinsen für die Zukunft sichern

Wenn deine Zinsbindung noch nicht ausläuft, ist das sogenannte Forward-Darlehen eine Möglichkeit. Anders als eine bestehende Finanzierung vorzeitig abzubrechen und eine neue, günstigere zu wählen, kannst du dir damit bereits innerhalb der laufenden Zinsbindung günstige Konditionen für eine Anschlussfinanzierung sichern. Das Zinsniveau ist gerade niedrig? Mit einem Forward-Darlehen kannst du dir diese Konditionen bis zu fünf Jahre vor Ablauf deiner Zinsbindung sichern – egal, ob das allgemeine Zinsniveau bis dahin wieder steigt.

Zahlen musst du lediglich einen geringen Forward-Aufschlag, der sich auf deinen neuen Zinssatz addiert. Als Faustregel gilt: Je weiter der Start deiner Anschlussfinanzierung entfernt ist, desto höher ist der Aufschlag. Im Vergleich zu den Kosten einer Umschuldung sparts du bei einem Forward-Darlehen dennoch immens.

Fragen und Antworten zur Anschlussfinanzierung

Eine Umschuldung oder ein Forward-Darlehen kann sinnvoll sein, wenn die Zinsen gerade genauso niedrig oder sogar noch niedriger sind als bei Ihrer ursprünglichen Finanzierung. In diesem Fall können Sie von den günstigen Zinsen profitieren und sich diese für die Zukunft sichern. Mit einem Forward-Darlehen können Sie sich schon jetzt den aktuellen Zinssatz für eine spätere Anschlussfinanzierung sichern, auch wenn Ihre Zinsbindung noch läuft.

Für die Planung Ihrer Anschlussfinanzierung sollten Sie folgende Informationen bereithalten:

  • Die Höhe der Restschuld, also den Betrag, den Sie noch zurückzahlen müssen.
  • Den Wert Ihrer Immobilie. Es kann hilfreich sein, die Immobilie neu bewerten zu lassen, da ein höherer Wert zu besseren Konditionen führen kann.
     

  • Prolongation beim bisherigen Darlehensgeber: nur wenige neue Unterlagen erforderlich. Kommt allen entgegen, die einfach nur weiterwohnen wollen und/oder möchten, dass alles so weiterläuft wie bisher
  • Umschuldung / Wechsel zu einem neuen Darlehensgeber: benötigt werden Unterlagen wie z. B. Einkommensnachweise, Kontoauszüge und Informationen zu Ihrer Immobilie