Immobilien Preisatlas Thüringen

  • Entwicklungen der Immobilienpreise je Bundesland
  • Aktueller Zeitraum Juni 2020 – Juni 2021
  • PLZ-Gebiete mit höchster Preisentwicklung

Immobilienpreise Thüringen 2020/2021 - so entwickelt sich der Immobilienmarkt

Thüringen liegt im Zentrum von Deutschland. Mit rund 2,1 Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 16.000 Quadratkilometern gehört es zu den kleineren und insgesamt auch zu den schwächer besiedelten Ländern der Bundesrepublik. Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt ist Erfurt, weitere wichtige Zentren sind Jena, Gera, Weimar und Eisenach. Thüringen grenzt im Osten und Südosten an den Freistaat Sachsen, im Norden und Nordosten an Sachsen-Anhalt, im Nordwesten an Niedersachsen, im Westen an Hessen sowie im Süden an den Freistaat Bayern. Mehrere Orte im Nordwesten des Landes erheben für sich den Anspruch, der exakte Mittelpunkt Deutschlands zu sein.

Thüringen befindet sich an der Schwelle der deutschen Mittelgebirge. Der nordwestliche Teil Thüringens besteht aus dem fruchtbaren Thüringer Becken mit mehreren Flüssen. Im südlichen Teil Thüringens befinden sich der Thüringer Wald und das direkt südöstlich angrenzende Thüringer Schiefergebirge. Die Werrasenke im Südwesten Thüringens wird vom Thüringer Wald, der Vorderrhön, der Hohen Rhön und das Grabfeld umgrenzt. Im Norden gehören der Unterharz, der Kyffhäuser sowie der Westteil der Goldenen Aue zu Thüringen. Im äußersten Nordwesten liegt das Untere Eichsfeld.

Für Thüringen haben die industrielle Produktion, die Landwirtschaft einschließlich Gartenbau sowie der Fremdenverkehr ein besonderes Gewicht.

Preisatlas Thüringen

Preisentwicklung in Thüringen

Jena ist eines der Wirtschaftszentren Thüringens, in welches jeden Tag mehr Menschen hineinpendeln als dort leben. Kein Wunder! Jena verzeichnet die höchsten Quadratmeterpreise in Thüringen. So kostet dort eine 100 Quadratmeter-Wohnung zwischen 225.000 EUR und 470.000 EUR. Damit weist sie einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von gut 3.400 EUR auf. Die Landeshauptstadt Erfurt folgt hier dicht dahinter mit einem Durchschnittspreis von knapp 3.000 EUR. Beide Gemeinden haben in den letzten Jahren schon die größten Preissteigerungen hinter sich, sodass der Zuwachs im letzten Jahr zusammen mit dem direkten Einzugsgebiet moderat ausfiel. Ähnlich verhält es sich in Weimar. Hier liegt das Niveau knapp über 2.000 EUR. Was besonders heraussticht, ist der deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegende Nachfrageindex, obwohl die Preisentwicklung hier im Mittelfeld lag. Den größten Preisanstieg hatten Gegenden mit Kaufpreisen für Eigentumswohnungen mit Quadratmeterpreisen unter 2.000 EUR. Dies war z.B. in Gotha, Gera und Eisenach der Fall. Die günstigsten Wohnungen sind hier bereits für unter 1.000 EUR je Quadratmeter zu erwerben. Gerade für Kapitalanleger war dies im Hinblick auf die Mietrendite interessant. Mithin liegt der Wartburgkreis an der Spitze des Preisanstiegs. Die beiden Kurstädte Bad Salzungen und Bad Liebenstein kamen deutlich über 20 %. Einen Wert um die 20 % erzielten ebenfalls Grabfeld und Rippershausen aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen, genauso das benachbarte Suhl. Somit zeigt sich in Thüringen ebenfalls der Trend, dass teilweise im Umland die Preise deutlich stärker steigen als im Zentrum. Klicken Sie für weitere Informationen auf die Karte.

Ausblick

Wie sich die Immobilienpreise entwickeln, kann nicht konkret vorausgesagt werden. Die Wirtschaftskraft in den Zentren von Thüringen ist hoch. Gleichfalls bietet das Bundesland eine gute touristische Infrastruktur. Das sind neben den niedrigen Zinsen, einer hohen Nachfrage bei zu wenig Angeboten gute Gründe für weiterhin stabile bzw. anziehende Immobilienpreise in den guten Lagen sowie in den sich vergrößernden Einzugsgebieten. Gleichfalls bleibt Thüringen aufgrund der Mietrendite vergleichsweise interessant für Kapitalanleger.

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