Immobiliensuche

  • Tipps zur Immobiliensuche
  • Prioritäten und Budget festlegen
  • Besichtigung planen

Endlich Eigenheim - vom Suchen der perfekten Immobilie

Ob Neubau, Bestandsimmobilie, Haus oder Wohnung: Für die meisten Menschen hat die eigene Immobilie einen hohen Stellenwert. Gründe dafür gibt es viele. Eine eigene Immobilie verspricht Sicherheit und einen hohen Wohlfühlfaktor. Außerdem ist sie in Zeiten niedriger Zinsen eine gute Geldanlage und, wenn sie bis dahin abgezahlt wurde, eine sichere Altersvorsorge.

Damit der eigene Immobilientraum tatsächlich mit der Traumimmobilie endet, ist jedoch einiges zu beachten. Schon bei der Suche nach einem geeigneten Objekt zahlen sich Planung und ein guter Überblick aus.

Die 5 wichtigsten To-dos für Ihre Immobiliensuche:

1.    Priorisieren Sie, was Ihnen wichtig ist.
2.    Kennen Sie Ihr Budget.
3.    Durchsuchen Sie den Immobilienmarkt in Ihrer Gegend.
4.    Bewerten Sie Objekte vor allem rational.
5.    Lassen Sie sich von Experten unterstützen.

Die Entscheidung für ein eigenes Zuhause ist nicht selten eine Entscheidung fürs Leben. Sie beeinflusst, wo und wie Sie sich niederlassen, eine Familie gründen und alt werden. Zudem ist das Bauen einer Immobilie, das Renovieren oder Sanieren, der Umzug und nicht zuletzt das Finanzieren aufwendig und bringen Verpflichtungen mit sich. Bevor Sie sich also dazu entschließen, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen, seien Sie sich sicher, dass Sie die richtige Wahl treffen.


1. Prioritäten: Was ist mir wichtig?

Um nach einer geeigneten Immobilie zu suchen, finden Sie zunächst heraus, was eine geeignete Immobilie für Sie eigentlich ist. Unter dem perfekten Zuhause stellt sich jeder etwas anderes vor: Möchten Sie ein Haus kaufen, eines bauen oder doch eine eigene Wohnung beziehen? Wie groß soll Ihr Eigenheim sein? Wie viele Zimmer benötigen Sie? Legen Sie Wert auf einen Garten, einen Balkon, möchten Sie ländlich oder eher urban leben? Ist es wichtig, dass es einen guten Nahverkehr gibt? Sollen gute Schulen in der Nähe sein? Möchten Sie in der Nähe von Verwandten oder Freunden wohnen? Schreiben Sie alles, was Ihnen wichtig ist, auf eine Liste. Legen Sie dann Prioritäten fest. Es wird Dinge geben, die Ihr neues Zuhause haben muss. Genauso auch Dinge, die schön wären, und vielleicht nicht notwendig sind. Ihre Prioritätenliste macht Ihnen die Suche nach einer geeigneten Immobilie leichter. Erfüllt ein angebotenes Objekt nicht Ihre Wünsche, können Sie es gleich aussortieren.


2. Finanzen: Was kann und möchte ich mir leisten?

Die zweite wichtige Frage, die Sie sich stellen sollten: Wie viel können Sie eigentlich für Ihr neues Zuhause ausgeben? Und wie viel sind Sie bereit zu bezahlen? Um das herauszufinden, ist ein ehrlicher Kassensturz nötig. Notieren Sie all Ihre Einnahmen und Ausgaben und finden so heraus, wie viel Geld Ihnen monatlich zur Verfügung steht. Dieser Wert beeinflusst ganz maßgeblich, wie hoch Ihre Baufinanzierung sein darf. Und damit, wie viel Geld Sie für ein Haus oder eine Wohnung ausgeben können. Haben Sie Eigenkapital? Auch das ist ein wichtiger Faktor, um sich mit der Finanzierung einer Immobilie zu beschäftigen. Auch ein Blick in die Zukunft lohnt: Steht eine Beförderung an, eine berufliche Auszeit, Teilzeit für Kinder und Pflege, ein Sabbatical oder eine Gehaltserhöhung? Oder ist Ihr Job gerade unsicher? Es ist wichtig, die eigenen finanziellen Mittel zu kennen. Denn genauso wichtig, wie sich langfristig im neuen Zuhause wohlzufühlen, ist es, die Kosten für die Baufinanzierung langfristig stemmen zu können.


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Achtung: Denken Sie daran, dass Sie nicht lediglich für den Kaufpreis der gewünschten Immobilie aufkommen müssen. Bei einem Kauf fallen immer Nebenkosten an. So etwa für die Grunderwerbsteuer, den Notar und Ihren Umzug. In einigen Fällen ist zudem ein Makler involviert, der entlohnt werden muss oder es fallen Renovierungs- oder Sanierungskosten an.

Sie möchten mehr darüber erfahren, wie hoch Ihr Immobilienkredit sein darf? Wir erklären Ihnen, welche Kriterien dafür eine Rolle spielen.

 

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3. Immobilienmarkt: Was ist zu finden?

Sie wissen, was Sie wollen. Sie wissen, was Sie ausgeben können. Nun kann es also mit der Suche einer passenden Immobilie losgehen. Möglichkeiten dafür gibt es viele. Die beliebtesten heute: Internetportale, Online-Kleinanzeigen und die gute alte Zeitung. Aber auch das schwarze Brett im Supermarkt oder Kindergarten oder Freunde und Bekannte können bei der Suche nach dem Eigenheim behilflich sein. Viele Objekte finden nur unter der Hand einen neuen Eigentümer. Wichtig ist es, dass Sie sich zunächst einen Überblick verschaffen. Wie sieht das Angebot aus? Wie hoch sind die Preise? Was bekommen Sie in einer bestimmten Gegend für Ihr Geld?

Nur wer eine Vorstellung davon hat, was der Markt gerade hergibt, kann sicher sein, beim Kauf eines Hauses oder einer Wohnung einen fairen Preis zu bezahlen. Dasherauszufinden, kann Ihnen auch ein Makler behilflich sein. Er kennt den Immobilienmarkt, berät und stellt Ihnen alle wichtigen Informationen zu verfügbaren Immobilien zusammen. Kommt tatsächlich ein Kauf zustande, nimmt er jedoch eine Provision. Oder kalkulieren Sie einfach mit unserer neuen Antragsstrecke einen Indikativen Marktpreis für Ihre Immobilie und lassen sich bzgl. einer Finanzierung beraten.

Sollten Sie auf der Suche nach Bauland für einen Neubau sein, finden Sie das häufig ebenfalls auf Immobilienportalen im Internet oder über einen Makler. Informationen zu freien Baugrundstücken gibt es außerdem zumeist im Rathaus oder Bürgeramt einer Gemeinde oder Stadt. Beim Amtsgericht können Sie herausfinden, ob und wo Bauland zwangsversteigert wird.


4. Besichtigungen: Worauf sollte ich achten?

Wer zu einer Wohnungs- oder Hausbesichtigung geht, sollte auf jeden Fall etwas zum Schreiben dabei haben. Auch eine Kamera ist von Vorteil, genauso wie ein Zollstock. So können Sie alles Wichtige direkt festhalten: Wie sind die Zimmer geschnitten? Gibt es Mängel? Passen Ihre alten Einbauschränke in die neue Küche? Gerade wenn Sie sich nicht nur eine Immobilie anschauen, ist es wichtig Details aufzuzeichnen. Ansonsten fällt es im Anschluss schwer das Gesehene auseinanderzuhalten.

Doch auch das, was Sie nicht sehen, spielt eine Rolle für die Bewertung einer Immobilie:

  • Lassen Sie sich auf jeden Fall den Energieausweis zeigen. Dieser gibt unter anderem Auskunft darüber, wie gut eine Immobilie gedämmt ist und welche Heizstoffe verwendet werden. Der Energieausweise ist ein wichtiger Indikator dafür, wie energieeffizient ein Haus oder eine Wohnung ist – wichtig für Ihren Geldbeutel.
  • Außerdem lohnt ein Blick ins Grundbuch. Dort finden Sie eine Liste aller vorherigen Besitzer einer Immobilie. Genauso erkennen Sie darin, welche Baulasten es gibt und ob eventuell eine Grundschuld existiert. Wichtig: Einen Einblick ins Grundbuch erhalten Sie erst, wenn Sie tatsächliches Interesse am Kauf einer Immobilie haben.
  • Zu guter Letzt kann auch der Bebauungsplan rund um eine Immobilie interessant sein. Darin können Sie sehen, was für die Gegend rund um ein angebotenes Objekt geplant ist.


Ein grundsätzlicher Tipp: Lassen Sie sich für eine Besichtigung immer ausreichend Zeit und achten Sie darauf, dass diese bei Tageslicht stattfindet. So haben Sie die besten Chancen jeden Raum in Ruhe zu begehen, Fragen zu stellen und eventuelle Mängel zu entdecken. Auf keinen Fall sollten Sie sich bei einer Entscheidung für eine Immobilie nur von Ihrem Gefühl lenken lassen. Vertrauen Sie auf Ihre Prioritätenliste, kennen Sie Ihr preisliches Limit und gleichen Sie beides mit der Realität ab.


5. Vier Augen: Was sagen Experten?

Es gibt immer wieder Fälle, in denen Kaufinteressenten unsicher sind, ob ein aufgerufener Preis gerechtfertigt oder ob mit einer Immobilie tatsächlich alles in Ordnung ist. Bei einer Investition in der Größenordnung eines Hauses oder einer Wohnung lohnt es sich deshalb im Zweifel einen Experten heranzuziehen. Je nach Fragestellung kann das sowohl ein Bauingenieur, Architekt oder ein Bausachverständiger sein. Diese können Ihnen zuverlässig darüber Auskunft geben, in welchem Zustand sich eine Immobilie befindet. Wie sieht es mit der Bausubstanz aus? Sind Dach oder Keller in Ordnung? Gibt es Risse in den Wänden, Schimmelbefall oder Schädlinge im Holz?

Erst wenn diese Fragen geklärt sind, kann eine solide Entscheidung für oder gegen eine Immobilie stattfinden.


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