Finanz-News und Finanzwissen im Magazin der 1822direkt

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Impulsumfrage der 1822direkt rund um den Immobilienkauf in Deutschland

Mehr als drei Viertel der Befragten schätzen das aktuelle Preisniveau von Immobilien als zu hoch ein.

Die 1822direkt, Online-Tochter der Frankfurter Sparkasse, befragte über 30.000 Personen im Internet mit einem digitalen Umfragetool. Die überwiegende Mehrheit der Befragten hält das Preisniveau von Immobilien für nicht angemessen. Angesichts mangelnder Alternativen schätzt eine knappe Mehrheit dennoch eine Investition als lukrativ ein. Unterschiede gibt es weiterhin beim Wissensstand über Immobilienfinanzierungen.

Immobilienerwerb: ja oder nein? Diese Frage bewegt viele Gemüter. Um mehr über die Einschätzung von Verbrauchern zu diesem Thema zu erfahren, hat die 1822direkt über 30.000 Immobilieninteressierte direkt befragt. „Nur mit der frühzeitigen Einbindung der relevanten Nutzer können wir Produkte und Services entwickeln, die unsere Kunden wirklich benötigen“, erläutert Wolfgang Degenkolb, Sprecher der Geschäftsführung der 1822direkt, den Hintergrund der Befragung. 

Immobilienpreise polarisieren
Die Teilnehmer konnten frei entscheiden, welche Fragen sie beantworten. Auf das größte Interesse stieß die Frage nach der Einschätzung des Preisniveaus von Immobilien. Mehr als die Hälfte der Befragten stimmten ab. 76 Prozent – quer durch alle Altersklassen – halten das Preisniveau für Immobilien als nicht angemessen. 

Immobilien gerade bei Jüngeren beliebt
Trotz des Rekordniveaus für Preise von Wohnimmobilien schätzt die Mehrheit Immobilien auch im Jahr 2020 als lohnenswerte Kapitalanlage ein. 56 Prozent sehen eine Investition in Häuser oder Eigentumswohnungen weiterhin als lukrativ an. Bei den Jüngeren, im Alter zwischen 20 bis 29 Jahren, ist diese Einschätzung am stärksten ausgeprägt. „Dies ist verständlich, da gerade diese Gruppe im Immobilienboom aufgewachsen ist und die Wertschwankungen bei Immobilien deutlich geringer waren als am Aktienmarkt“, erklärt Alexander Naumann, Bereichsleiter Immobiliencenter und Kundenservice, das Ergebnis. 

Wissensstand ausbaufähig, fast jeder recherchiert online
Hinsichtlich ihres Wissenstandes gab rund die Hälfte der Befragten an, keine ausreichenden Kenntnisse zu haben, um ohne Unterstützung eine Baufinanzierung abzuschließen. Mit fast 49 Prozent war der Anteil der 20 bis 29-jährigen am höchsten. Dies überrascht nicht, schließlich besitzen die meisten erst in höherem Alter eigenen Grund und Boden. 

Gleichzeitig zeigt die Impulsumfrage den gleichen Trend auf, wie die kürzlich veröffentlichte vierte Studie „Customer Journey Banking 2019“ der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag von Google und der S-Finanzgruppe.* Demnach recherchieren weit über 90 Prozent der Bankkunden insbesondere vor einer Baufinanzierung im Internet. Je komplexer das Produkt ist, desto stärker ist das Bedürfnis, sich online zu informieren. 

Bereits jede zweite Suchanfrage findet mittlerweile auf dem Smartphone statt. „Einfache Produkte werden heutzutage komplett online abgeschlossen. Zunehmend erwartet der Verbraucher dies auch bei umfangreichen Leistungen, sodass eine Verzahnung von digitaler Welt und persönlicher Beratung immer entscheidender wird“, betont Naumann. 

„Die Befragungsergebnisse zeigen, dass die ImmoMaster-App der 1822direkt in der Lage ist, einige Fragen von Verbrauchern zu beantworten“, schlussfolgert Naumann im Hinblick auf die weitere Produktentwicklung. Mit der App können Nutzer an Ort und Stelle der Immobilie eine erste Preisindikation für ein Objekt ermitteln und ein Finanzierungskonzept am Smartphone entwickeln. „Angesichts der großen Skepsis gegenüber den aktuellen Preisen ist dies eine sinnvolle Unterstützung für potenzielle Käufer. Wir spüren anhand der zunehmenden Downloadzahlen, wie sehr das Thema Immobilienpreise die Gesellschaft bewegt“, so Naumann weiter. Um die digitalen Angebote rund um die Baufinanzierung noch stärker mit der persönlichen Beratung verzahnen zu können, werde die 1822direkt weiterhin auf onlinegestützte Befragungen setzen.

*Customer Journey Banking Studie 2019 GfK im Auftrag von Google und der S-Finanzgruppe auf Basis von 956 Abschlüssen in 2017/2018 repräsentativ für die deutsche Online-Bevölkerung. Die Studie steht nicht vollständig online zur Verfügung. Die wesentlichen Ergebnisse sind bei Thinkwithgoogle veröffentlicht.