Fragen und Antworten

Ordererteilung

Aufträge zum Kauf und Verkauf von Wertpapieren werden als Order bezeichnet. Eine Order platzieren Sie über Ihr Online-Banking. Klicken Sie hierzu auf den Menüpunkt Depot und wählen im nächsten Schritt Kauf oder Verkauf aus. Auch aus der Depotübersicht heraus, können Käufe und Verkäufe über die entsprechenden Buttons „K“ und „V“ erteilt werden. Bei der Ordererteilung wählen Sie neben der Stückzahl, den gewünschten Handelsplatz, die Gültigkeit und auch den Ordertyp aus.

Market-Order (billigst/ bestens)
Die Market-Order ist eine unlimitierte Order, die nicht an einen Preis geknüpft ist und bei der die schnelle Ausführung im Fokus steht. Dieser Ordertyp ist bei der Ordererteilung voreingestellt und kann geändert werden. Beim Kaufen heißt es „billigst“, beim Verkaufen „bestens“. Bei Auswahl der Market-Order führt die Börse Ihren Auftrag bei der nächsten Möglichkeit aus – unabhängig vom Preis. Bei Wertpapieren mit starken Kursschwankungen kann es deshalb vorkommen, dass der Kauf- oder Verkaufspreis deutlich von Ihrem Wunschpreis abweicht.

Limit-Order
Eine Limit-Order bietet sich grundsätzlich bei Wertpapieren mit starken Kursschwankungen an bzw. bei Wertpapieren, die wenig gehandelt werden. Mit der Erteilung eines Limits stellen Sie sicher, dass Sie beim Kauf oder Verkauf eines Wertpapiers einen bestimmten Preis nicht über- oder unterschreiten. Beim Kauf können Sie den Maximalkurs als Limit festlegen, den Sie bereit sind zu bezahlen. Beim Verkauf können Sie den Minimalkurs vorgeben, den Sie mindestens erzielen möchten. Die tatsächliche Ausführung der Order muss nicht zwangsläufig zum festgesetzten Limit stattfinden. Wird z.B. bei einem Kauf ein günstigerer Kurs festgestellt, wird Ihre Order auch zu den für Sie günstigeren Konditionen ausgeführt. Die Ausführung findet jedoch nie über (bei Kauf) oder unter (bei Verkauf) dem von Ihnen vorgegebenen Limit statt.

Stop-Order
Eine Stop-Order wird erst zu dem Zeitpunkt aktiv, wenn das von Ihnen vorgegebene Stop-Limit am Handelsplatz erreicht wird. Eine Stop-Order im Kauf nennt man Stop-Buy-Order, eine Stop-Order im Verkauf Stop-Loss-Order. Mit der zusätzlichen Erteilung eines Limits wird die Stop-Buy-Limit-Order bzw. Stop-Loss-Limit Order genannt.

Stop-Loss-Order
Bei einer Stop-Loss-Order legen Sie das Stop-Limit unter dem aktuellen Kurs des Wertpapiers fest. Sinkt der Kurs auf das vorgegebene Stop-Limit, wird Ihre Order aktiv und zu einer unlimitierten Verkaufsorder. Die Orderausführung findet bei der nächsten Gelegenheit statt und kann zu einem Kurs erfolgen, der über oder unter der von Ihnen festgesetzten Marke liegt. Eine Stop-Loss-Order wird zumeist eingesetzt, um Gewinne abzusichern oder Verluste zu begrenzen.

Stop-Buy-Order
Bei einer Stop-Buy-Order legen Sie das Stop-Limit über dem aktuellen Kurs des Wertpapiers fest. Steigt der Kurs auf das von Ihnen vorgegebene Stop-Limit, wird Ihre Order aktiv und zu einer unlimitierten Kauforder. Die Orderausführung findet bei der nächsten Gelegenheit statt. Der Kurs kann hierbei über oder unter der von Ihnen festgesetzten Marke liegen. Eine Stop-Buy-Order kann sinnvoll sein, wenn Sie davon ausgehen, dass der Kurs des entsprechenden Wertpapiers deutlich über Ihr Stop-Limit steigt.

Stop-Loss-Limit-Order
Bei einer Stop-Loss-Limit-Order geben Sie neben dem Stop-Limit, ein zusätzliches Limit vor. Im Gegensatz zur Stop-Loss-Order, wird Ihre Order bei Erreichen des Stop-Limits nicht zu einer unlimitierten, sondern zu einer limitierten Verkaufsorder. Diese wird nur ausgeführt, wenn das vorgegebene Limit nicht unterschritten wird.

Stop-Buy-Limit-Order
Bei einer Stop-Buy-Limit-Order geben Sie neben dem Stop-Limit, ein zusätzliches Limit vor. Im Gegensatz zur Stop-Buy-Order, wird Ihre Order bei Erreichen des Stop-Limits nicht zu einer unlimitierten, sondern zu einer limitierten Kauforder. Diese wird nur ausgeführt, wenn das vorgegebene Limit nicht überschritten wird.

Eine Trailing Stop-Loss-Order eignet sich für Anleger, welche ein bestimmtes Wertpapier gegen Verluste absichern und weiterhin von steigenden Kursen profitieren möchten.

Bei einer Trailing-Stop-Order passt sich das Stop-Limit automatisch der Kursentwicklung an. Die Anpassung erfolgt auf Basis der von Ihnen in den Feldern "Trailing-Typ" und "Trailing-Abstand" vorgegebenen Parametern. Sie können das Stop-Limit absolut, also um einen festen Euro-Betrag, oder prozentual nachziehen lassen.

Trailing-Stop-Orders gibt es im Kauf und im Verkauf. Im Kauf bezeichnet man diese Order auch als Trailing-Stop-Buy-Order, im Verkauf als Trailing-Stop-Loss-Order. Mit einem optionalen Limit-Abstand versehen, bezeichnet man sie als Trailing-Stop-Buy-Limit-Order oder Trailing-Stop-Loss-Limit-Order (die beiden letzten Varianten werden lediglich vom Handelsplatz Tradegate unterstützt).

Mit dem Einsatz einer Trailing-Stop-Order wird Ihnen die Verwaltung Ihres Wertpapiers erleichtert. Da sich das Stop-Limit automatisch mit dem von Ihnen definierten Trailing-Abstand an die aktuelle Kursentwicklung anpasst, ist eine permanente Überwachung durch Sie nicht erforderlich.

Wie wird das erste relevante Stop-Limit ermittelt?
Ist der Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und dem von Ihnen gewählten Stop-Limit größer als der Parameter "Trailing-Abstand", wird das Stop-Limit so angepasst (angehoben), dass es dem Parameter "Trailing-Abstand" entspricht. Ist der Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und dem Stop-Limit hingegen kleiner als der Parameter "Trailing-Abstand", wird das von Ihnen gewählte Stop-Limit als erstes relevantes Stop-Limit übernommen.

Im Anschluss wird das Stop-Limit dann bei steigenden Kursen entsprechend des Trailing-Abstandes nachgezogen. Bei fallenden Kursen bleibt das Stop-Limit hingegen unverändert. Wird das zuletzt festgehaltene Stop-Limit erreicht, wird die Order als unlimitierter Verkaufsauftrag aktiv und zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt.

Hierzu ein Beispiel für Sie:
Bei Ordererteilung notiert Ihr Wertpapier bei 70 Euro. Sie legen das Stop-Limit bei 60 Euro fest und definieren den Trailing-Abstand auf 5 Euro (absolut). Nach der Ordererteilung wird Ihr Stop-Limit automatisch durch die Börse nachjustiert und auf 65 Euro angehoben (aktueller Kurs minus 5 Euro). Steigt die Aktie auf 71 Euro wird Ihr Stop-Limit auf 66 Euro nachgezogen. Fällt die Aktie danach wieder, erfolgt keine Anpassung des Stop-Limits. Wird das derzeitige Stoplimit von 66 Euro erreicht, erfolgt die Umwandlung in eine unlimitierte Verkaufsorder.

Wo kann ich das aktuelle Stop-Limit meiner Order einsehen?
Das aktuelle Stop-Limit ist lediglich dem Handelsplatz bekannt, an welchem die Order erteilt wurde. Wir erhalten einmal täglich eine Mitteilung darüber, wie das Stop-Limit Ihrer Order am Vorabend lautete. Sofern sich eine Anpassung ergeben hat, wird diese im Orderbuch zu Ihrer Orientierung angezeigt.

Bitte beachten Sie: Diese Variante wird aktuell nur durch die Börse Tradegate angeboten und kann nur nach Auswahl des Börsenplatzes Tradegate genutzt werden.

Die Trailing-Stop-Loss-Limit-Order ist identisch mit der Trailing-Stop-Loss-Order. Sie haben bei dieser Ordervariante zusätzlich die Möglichkeit, einen optionalen Limit-Abstand (in Euro) vorzugeben. Dieser bewirkt, dass Ihre Order bei Erreichen des Stop-Limits nicht zu einer unlimitierten Verkaufsorder, sondern zu einer limitierten Verkaufsorder wird.

Hierzu ein Beispiel für Sie:
Das Stop-Limit Ihrer Order befindet sich aktuell bei 66 Euro. Im Rahmen der Ordererteilung haben Sie einen Limit-Abstand i.H.v. 0,50 Euro vorgegeben. Durch die Börse erfolgt nun eine Kursfeststellung zu 65,90 Euro, welche die Wandlung Ihrer Order zur Folge hat. Ihre Order wird nun als Limit-Order im Verkauf mit einem Limit von 65,40 Euro in den Markt gegeben. Das Limit errechnet sich aus dem die Wandlung auslösenden Kurses von 65,90 Euro abzüglich des vorgegebenen Limit-Abstands i.H.v. 0,50 Euro 

Mit dem Einsatz einer Trailing-Stop-Buy-Order wird Ihnen die Verwaltung Ihres Wertpapiers erleichtert. Die Trailing-Stop-Buy-Order ist eine Stop-Buy-Order, bei der das Stop-Limit gegebenenfalls nachgezogen wird. Aus diesem Grund ist bei der Erteilung einer Trailing-Stop-Buy-Order sowohl die Angabe eines Stop-Limits als auch die Festlegung der Parameter für das Nachziehen des Stop-Limits erforderlich. Sie können das Stop-Limit absolut, also um einen festen Euro-Betrag oder prozentual nachziehen lassen.

Wie wird das erste relevante Stop-Limit ermittelt?
Ist der Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und dem von Ihnen gewählten Stop-Limit größer als der Parameter "Trailing-Abstand", wird das Stop-Limit so angepasst (gesenkt), dass es dem Parameter "Trailing-Abstand" entspricht. Ist der Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und dem Stop-Limit hingegen kleiner als der Parameter "Trailing-Abstand", wird das von Ihnen gewählte Stop-Limit als erstes relevantes Stop-Limit übernommen.

Im Anschluss wird das Stop-Limit dann bei fallenden Kursen entsprechend des Trailing-Abstandes nachgezogen. Bei steigenden Kursen bleibt das Stop-Limit unverändert. Wird das zuletzt festgehaltene Stop-Limit erreicht, wird die Order als unlimitierter Kaufauftrag aktiv und zum nächstmöglichen Kurs ausgeführt.

Hierzu ein Beispiel für Sie:
Bei Ordererteilung notiert Ihr Wertpapier bei 70 Euro. Sie legen das Stop-Limit bei 80 Euro fest und definieren den Trailing-Abstand auf 5 Euro (Absolut). Nach versenden der Order wird Ihr Stop-Limit automatisch durch die Börse nachjustiert und auf 75 Euro gesenkt (aktueller Kurs plus 5 Euro). Fällt die Aktie auf 69 Euro wird Ihr Stop-Limit auf 74 Euro nachgezogen. Steigt die Aktie danach wieder, erfolgt keine Anpassung des Stop-Limits. Wird das derzeitige Stoplimit von 74 Euro erreicht, erfolgt die Umwandlung in eine unlimitierte Kauforder.

Wo kann ich das aktuelle Stop-Limit meiner Order einsehen?
Das aktuelle Stop-Limit ist lediglich dem Handelsplatz bekannt, an welchem die Order erteilt wurde. Wir erhalten einmal täglich eine Mitteilung darüber, wie das Stop-Limit Ihrer Order am Vorabend lautete. Sofern sich eine Anpassung ergeben hat, wird diese im Orderbuch zu Ihrer Orientierung angezeigt.

Eine Trailing Stop-Buy-Order eignet sich für Anleger, welche bei einem aktuellen Abwärtstrend eines Wertpapiers eine zukünftige Trendwende erwarten und mit diesem Ordertyp Ihren Einstiegskurs verbessern möchten.

Bitte beachten Sie: Diese Variante wird aktuell nur durch die Börse Tradegate angeboten und kann nur nach Auswahl des Börsenplatzes Tradegate genutzt werden.

Die Trailing-Stop-Buy-Limit Order ist identisch mit der Trailing-Stop-Buy-Order. Sie haben bei dieser Ordervariante zusätzlich die Möglichkeit einen optionalen Limit-Abstand (in Euro) vorzugeben. Dieser bewirkt, dass Ihre Order bei Erreichen des Stop-Limits nicht zu einer unlimitierten, sondern zu einer limitierten Kauforder wird.

Hierzu ein Beispiel für Sie:
Das Stop-Limit Ihrer Order befindet sich aktuell bei 74 Euro. Im Rahmen der Ordererteilung haben Sie einen Limit-Abstand i.H.v. 0,50 Euro vorgegeben. Durch die Börse erfolgt nun eine Kursfeststellung zu 74,10 Euro, welche die Wandlung Ihrer Order zur Folge hat. Ihre Order wird nun als Limit-Order im Kauf mit einem Limit von 74,60 Euro in den Markt gegeben. Das Limit errechnet sich aus dem die Wandlung auslösenden Kurses von 74,10 Euro plus des vorgegebenen Limit-Abstands i.H.v. 0,50 Euro

Bei einer One-Cancels-Other-Order hat der Anleger die Möglichkeit, eine Limit-Order und eine Stop-Order zu kombinieren. Die Stop-Order kann als Stop-Market- und Stop-Limit-Order eingegeben werden. Durch die Kombination muss der Anleger nicht zwei Orders überwachen. Wird eine Order ausgeführt, wird die andere automatisch durch das Börsensystem gelöscht. Erfolgt lediglich eine Teilausführung der Limit-Komponente, bleibt die Stop-Order-Komponente erhalten.

OCO-Order im Verkauf
Bei diesem Ordertyp werden zwei Verkaufsaufträge (Stop-Loss-Order und Limit-Order) miteinander kombiniert.

Sie möchten beispielsweise ein Wertpapier mit einem Stop-Limit vor fallenden Kursen nach unten absichern und gleichzeitig aber auch bei steigenden Kursen Gewinne mitnehmen? Dann setzen Sie ein Stop-Limit unterhalb des aktuellen Preises und ein Verkaufslimit (OCO-Limit) oberhalb.
Wird zuerst das Stop-Limit erreicht, wird die Order in eine Market-Order (unlimitiert) im Verkauf gewandelt und zur nächstmöglichen Gelegenheit ausgeführt.
Wird zuerst das Verkaufslimit erreicht, wird die Order als normale Verkaufsorder ausgeführt und die Stop-Loss-Komponente erlischt (bei vollständiger Ausführung).
Zusätzlich kann bei diesem Auftragstyp ein Limit erteilt werden. Sofern die Stop-Komponente ausgelöst wird, wird anstatt einer unlimitierten Market-Order, eine Limit-Order im Markt platziert.

OCO-Order im Kauf
Bei Auswahl des OCO-Ordertyps im Kauf werden zwei Kaufaufträge (Stop-Buy-Order und Limit-Order) miteinander kombiniert. Sie sind beispielsweise bereit ein Wertpapier bis zu einem maximalen Kurs zu kaufen, gehen jedoch davon aus, dass das Wertpapier weiter steigen wird, wenn es eine gewisse Marke überschritten hat? Dann setzen Sie ein Stop-Limit oberhalb des aktuellen Preises und ein Kauflimit (OCO-Limit) unterhalb.

Wird zuerst das Stop-Limit erreicht, wird die Order in eine Market-Order (unlimitiert) im Kauf gewandelt und zur nächstmöglichen Gelegenheit ausgeführt.
Wird zuerst das Kauf-Limit (OCO-Limit) erreicht, wird die Order als normale Kauforder ausgeführt und die Stop-Buy-Komponente erlischt (bei vollständiger Ausführung).
Zusätzlich kann bei diesem Auftragstyp ein Limit erteilt werden. Sofern die Stop-Komponente ausgelöst wird, wird anstatt einer unlimitierten Market-Order, eine Limit-Order im Markt platziert.

All-or-None
Mit dem Limitzusatz "All-or-None" (AON) wird ein Auftrag erteilt, der nur vollständig (All) oder gar nicht (None) ausgeführt werden soll. AON-Orders bleiben den ganzen Tag über im Handelssystem aktiv, wobei fortlaufend geprüft wird, ob Angebote in Höhe des gesamten Ordervolumens vorliegen. Ist dies der Fall, wird die Order ausgeführt. Sollte das Ordervolumen im Laufe des Tages nicht erreicht werden, wird die Order zum Handelsschluss gelöscht. Teilausführungen erfolgen nicht. Dieser Limitzusatz wird derzeit von den Börsen Tradegate, Budapest, Johannesburg, New-York-NAO und Prag unterstützt.Fill-or-Kill
Fill or Kill (FOK) ist eine limitierte Auftragsart in elektronischen Handelssystemen. Mit diesem Limitzusatz wird ein Auftrag nur ausgeführt, wenn die festgelegte Stückzahl sofort und vollständig (Fill) gekauft oder verkauft werden kann. Ist dies nicht möglich, wird die Order komplett gelöscht (Kill). Dieser Limitzusatz wird gegenwärtig von den Börsen Tradegate und Xetra unterstützt.

Immediate-or-Cancel
Immediate or Cancel (IOC) ist eine limitierte Auftragsart in elektronischen Handelssystemen. Mit diesem Zusatz versehene Kauf- oder Verkaufsaufträge werden unmittelbar (immediate) nach dem Eingang an der Börse so vollständig wie möglich ausgeführt. Nicht ausgeführte Stückzahlen des Gesamtauftrages werden gelöscht (Cancel). Dieser Limitzusatz wird aktuell von den Börsen Tradegate und Xetra unterstützt.

Wie kann ich Fondsbruchanteile veräußern?
Bruchanteile Ihrer Fonds können Sie ganz bequem in Ihrem Online-Banking zurückgeben. Bitte wählen Sie in der Depotübersicht den betreffenden Fonds mit dem Aktionsbutton "V" aus. In der nun erscheinenden Ordereingabe-Maske wählen Sie den Reiter "Fondsgesellschaft" aus und tragen im nächsten Schritt die Nachkommastellen im Feld "Stückzahl" ein (z.B. 0,3458). Bei Fondsanteilen kann auch der Gesamtbestand (inkl. Bruchanteile) an die Fondsgesellschaft zurückgegeben werden (z.B. 10,2456).

Wie kann ich ETF-Bruchanteile veräußern?
ETF-Bruchanteile können Sie ganz bequem über Ihr Online-Banking zurückgeben. Bitte wählen Sie in der Depotübersicht den betreffenden ETF mit dem Aktionsbutton "V" aus. In der nun erscheinenden Ordereingabe-Maske wählen Sie den Reiter "Fondsgesellschaft" aus und tragen im nächsten Schritt die Nachkommastellen im Feld "Stückzahl" ein (z.B. 0,3458).

Bitte beachten Sie, dass ganze Anteile getrennt veräußert werden müssen. Möchten Sie z.B. 1,432 Anteile veräußern, sind zwei getrennte Ordererteilungen notwendig ( einmal der Verkauf der ganzen Anteile über die Börse und einmal der Verkauf der Bruchanteile wie oben beschrieben).

Wie kann ich Zertifikatsbruchanteile veräußern?
Die Rückgabe von Zertifikatsbruchanteilen ist online nicht möglich. Bitte setzen Sie sich hierzu mit unserer telefonischen Kundenbetreuung unter der Rufnummer 069 94170-8888 in Verbindung. Diese nimmt die Rückgabe gerne kostenfrei für Sie entgegen. Bitte halten Sie für Ihren Anruf Ihre Kundennummer und Telefon-PIN bereit.

Wie kann ich Aktienbruchanteile veräußern?
Die Rückgabe von Aktienbruchanteilen ist online nicht möglich. Bitte setzen Sie sich hierzu mit unserer telefonischen Kundenbetreuung unter der Rufnummer 069 94170-8888 in Verbindung. Diese nimmt die Rückgabe gerne kostenfrei für Sie entgegen. Bitte halten Sie für Ihren Anruf Ihre Kundennummer und Telefon-PIN bereit.

Warum wird beim Kauf eines Wertpapiers eine Vormerkung erzeugt?
Wenn Sie eine Kauforder erteilen, wird der voraussichtliche Gegenwert auf Ihrem Verrechnungskonto (ohne Gebühren) reserviert und steht Ihnen nicht mehr für andere Aufträge zur Verfügung. Dies schützt Sie vor der Erteilung einer Vielzahl von Kaufaufträgen, für die im Falle einer Ausführung ggf. keine ausreichende Kontodeckung vorhanden ist.

Die 1822direkt ermöglicht Ihnen den Handel an allen deutschen Börsenplätzen. Hierzu gehören:

  • Berlin
  • Düsseldorf
  • Frankfurt
  • Gettex
  • Hamburg
  • Hannover
  • München
  • Quotrix
  • Stuttgart
  • Tradegate
  • Xetra

Zudem bietet die 1822direkt eine Anbindung zu folgenden Auslandsbörsen:

  • Amsterdam (Euronext)
  • Athen
  • Bangkok
  • Bern (BX Swiss)
  • Brüssel (Euronext)
  • Budapest
  • Doha (Qatar Stock Exchange)
  • Dublin (Irish Stock Exchange)
  • Helsinki (Nasdaq OMX Helsinki)
  • Hongkong (Hong Kong Stock Exchange)
  • Jakarta (Indonesia Stock Exchange)
  • Johannesburg (Stock Exchange)
  • Kopenhagen (Nasdaq OMX Copenhagen)
  • Kuala Lumpur (Bursa Malaysia)
  • Kuwait Stock Exchange
  • Lissabon (Euronext)
  • London Stock Exchange
  • Luxemburg Stock Exchange
  • Madrid (Bolsa de Madrid)
  • Mailand (Borsa Italiana)
  • Malta Stock Exchange
  • Mexico (Mexican Stock Exchange)
  • Muskat (Muscat Securities Market)
  • NASDAQ
  • New York Stock Exchande (NYSE)
  • New York Stock Exchande (NAO)
  • New York Stock Exchande (ASE)
  • New York Stock Exchande Arca
  • Osaka Exchange
  • Oslo Bors (Euronext)
  • Paris (Euronext)
  • Prag Stock Exchange
  • Riad (Saudi Stock Exchange)
  • Singapur Exchange
  • Stockholm (Nasdaq Stockholm AB)
  • Sydney (ASX)
  • Tokio Stock Exchange
  • Tokio Stock Exchange Jasdaq
  • Toronto CNSX (Canadian Securities Exchange)
  • Toronto TSE (Toronto Stock Exchange)
  • Toronto TSX (TSX Venture Exchange)
  • Warschau Stock Exchange
  • Wellington (New Zealand Exchange)
  • Wien
  • Zürich (SIX Swiss Exchange)

Bei der Auswahl "Best Execution" wird der Handelsplatz für die entsprechende Order automatisch ausgewählt. Die Ermittlung erfolgt auf der Basis verschiedener Faktoren wie Preis, Kosten, Ausführungsgeschwindigkeit, Ausführungswahrscheinlichkeit, Clearingsystem, Notfallsicherungen und weiteren qualitativen Gesichtspunkten. Es kommt also hier nicht nur darauf an, den besten Ausführungskurs zu erzielen.
Wenn Sie bei der Ordererteilung "Best Execution" auswählen, wird Ihnen der ermittelte Handelsplatz vor der Ordererteilung auf einer Übersichtseite angezeigt. Sofern Sie die Order lieber an einem anderen Handelsplatz erteilen möchten, kann die Order entsprechend geändert werden.

Wenn Sie Ihre Order unter dem Reiter „Börse“ erfassen, wird Ihre Order an dem vorgegebenen oder ermittelten (Best Execution) Börsenplatz platziert.

Bei Auswahl des Reiters „außerbörslicher Direkthandel“ wird das Ordergeschäft direkt zwischen Ihnen und dem ausgewählten Handelspartner abgewickelt (Direkthandel).

Bei der Erteilung einer Order über den Reiter „börslicher Quotehandel erfolgt die Ordererteilung analog zum Direkthandel. Als Partner für den außerbörslichen Quotehandel stehen derzeit die Börsen Gettex (Börse München) und Quotrix (Börse Düsseldorf) zur Verfügung. Durch die Anbindung an einen Börsenplatz ist der börsliche Quotehandel börsenreguliert und börsenkontrolliert.

Sofern Sie den Reiter „Fondsgesellschaft“ auswählen, wird Ihre Order an den Emittenten Ihres Fonds (Fondsgesellschaft) zur Ausführung weitergeleitet.
Je nachdem welches Wertpapier Sie handeln möchten, werden Ihnen nur die hierfür möglichen Auftragswege angezeigt. Bei einer Aktienorder steht Ihnen z.B. der Reiter „Fondsgesellschaft“ nicht zur Verfügung.

Wie funktioniert der außerbörsliche Direkthandel?
Wenn Sie den Reiter „außerbörslicher Direkthandel“ auswählen, wird Ihnen nach Eingabe der Stückzahl und Betätigung des "Weiter"-Buttons eine TAN übermittelt. Nach Bestätigung dieser TAN haben Sie nun die Möglichkeit, eine Preisanfrage bei dem Direkthandelspartner zu stellen. Bei dieser Anfrage (sog. Quote-Request) teilt Ihnen der ausgewählte Handelspartner einen Preis für den Kauf bzw. den Verkauf des Wertpapiers mit. Der angezeigte Preis ist in diesem Status unverbindlich und stellt lediglich eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots Ihrerseits dar.
Innerhalb der definierten Gültigkeitsdauer (z.B. 8 Sekunden) können Sie entscheiden, ob Sie der Aufforderung des Handelspartners zur Abgabe eines Angebots folgen möchten oder das Preisangebot verfallen lassen. Wenn Sie auf die Abgabe eines Angebots verzichten, verfällt die Preisanfrage ohne weitere Auswirkungen. Sollten Sie das Angebot zum genannten Preis abgeben, muss der Handelspartner das Geschäft bestätigen, damit dieses verbindlich zustande kommt.
Es kann vorkommen, dass es zu einer Ablehnung Ihres Angebots durch den Handelspartner kommt. Bitte stellen Sie in diesen Fällen erneut eine Preisanfrage. Ob ein Geschäft zustande gekommen ist, wird Ihnen direkt im Anschluss in Ihrem Orderbuch angezeigt.

Bei der 1822direkt profitieren Sie von einer großen Auswahl an Anbietern im außerbörslichen Direkthandel. Einen Überblick erhalten Sie hier: Handelspartner