Wo Berufseinsteiger am meisten Geld verdienen (und am wenigsten)

Neues Ranking für alle, die möglichst viel Geld verdienen wollen: Diese Jobs versprechen die größten Einstiegsgehälter

Geld verdienen

Geld verdienen / Bild: iStock

Möchten auch Sie möglichst schnell möglichst viel Geld im Beruf verdienen? Oder wollen Sie Ihren Kindern dabei helfen, ein Studium zu suchen, das später das wahrscheinlich beste Auskommen ermöglicht?

Dann schauen Sie sich an, in welchen Berufen und Branchen schon Einsteiger nach einem Studium viel Geld verdienen. Nach einer aktuellen Befragung unter 2.000 Berufseinsteigern, die das Hamburger Vergleichsportal Gehalt.de durchgeführt hat, sind das diese Berufe:

Top 3 der höchsten Einstiegsgehälter nach einem Bachelor-Studium

  1. Technische Forschung & Entwicklung           48.887 €
  2. Ingenieur (Vertrieb)                                        48.849 €
  3. SAP-Berater                                                      47.849 €

Top 3 der höchsten Einstiegsgehälter nach einem Master-Studium

  1. Revision/Controlling                                        52.791 €
  2. Supply-Chain-Manager                                    52.681 €
  3. Key-Account-Manager                                     52.433 €

Klar vorn liegen also technische und Wirtschaftsberufe, die schon beim Einstieg im Durchschnitt deutlich mehr verdienen als der durchschnittliche Arbeitnehmer in Deutschland nach den Zahlen des Statistischen Bundesamts mit einem Jahresgehalt von 32.600 € brutto.

Dabei ist ein Studium keine Garantie für ein gutes Gehalt. Nach Abschluss müssen sich vor allem Geistes- und Sozialwissenschaftler mit vergleichsweise bescheidenen Gehältern zufriedengeben, wenn sie denn einen Job finden.

Flop 3 der niedrigsten Einstiegsgehälter nach einem Studium

  1. Touristik/Hotelmanagement                          27.600 €
  2. Sporttherapeut                                                 31.800 €
  3. Kulturmanagement                                          32.300 €

Extra-Tipp: Beim Gehaltswunsch nicht so dreist auftreten!

Wer sich für eine Stelle bewirbt, sollte sich vorher ein möglichst genaues Bild davon machen, welches Gehalt in dem Job oder der Branche üblich ist. Wer unrealistisch hohe Gehaltsvorstellungen hat, sammelt beim Vorstellungsgespräch schnell dicke Minuspunkte. 37 % der Unternehmen halten zu hohe Gehaltsvorstellungen von jungen Bewerbern für deren häufigste Schwäche. Das ist ein Ergebnis der Studie „Hochschul-Recruiting 2016“, die von der Onlinestellenbörse „Jobware“ zusammen mit der Hochschule Koblenz durchgeführt wurde. Wer realistische Erwartungen hat, sammelt also Pluspunkte.

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