Weihnachtsgeschäft und Konsumverhalten deutscher Verbraucher

Sicher und einfach zahlen mit paydirekt / Bild: 2shrimpS/Shutterstock

Wie wirkt sich die Kauflaune der Deutschen auf das Weihnachtsgeschäft aus?

Das Weihnachtsgeschäft ist jetzt im Dezember in vollem Gange. Wir sind auf der Suche nach den passenden Geschenken für Familie und Freunde zu Weihnachten oder haben bereits tolle Präsente erstanden. Neben unseren Lieben profitiert ebenso der Einzelhandel vom steigenden Konsumverhalten der Deutschen vor Weihnachten. Dieser macht zur Weihnachtszeit seinen wohl größten Umsatz im Jahr. Im Umkehrschluss bringt das einen weiteren Vorteil mit sich: Je mehr die Deutschen für Weihnachtsgeschenke ausgeben, desto höher ist das Wirtschaftswachstum. Wie ist allgemein die Kauflaune der Deutschen und wie wirkt sich deren Konsumverhalten auf das Weihnachtsgeschäft aus?

Wie ist aktuell das Konsumverhalten der Deutschen?

Laut aktuellen Untersuchungen des Marktforschungsinstituts GfK stoppte das deutsche Konsumverhalten im Oktober 2017 nach fünf Jahren des Anstiegs erstmalig. Der Indikator zum Konsumklima fiel von 10,9 auf 10,8 Punkte, liegt damit aber weiterhin bei einem guten Wert. Experten gehen davon aus, dass das Konsumverhalten nach wie vor wichtig bleibt für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Gerade für den Herbst erwarten Volkswirte einen soliden Wachstumskurs, welcher den leichten Verlust ausgleichen soll. Solange die Konjunktur weiterhin so positiv verläuft, wie das aktuell der Fall ist, sollte es keine Einbußen im Umsatz des Einzelhandels geben: Um die deutsche Wirtschaft steht es gut. Das Einkommen von Arbeitnehmern ist weiterhin auf einem hohen Niveau, was ebenso die Anschaffungsneigung aufrechterhält.

Wie ist allgemein das Konsumverhalten der Deutschen vor Weihnachten?

Erfahrungsgemäß steigt besonders im November und Dezember das Konsumverhalten, weil Weihnachten vor der Tür steht. Dann wird vermehrt Geld in Geschenke zum Fest ausgegeben. Traditionell beginnt das Weihnachtsgeschäft etwa am 01. November und endet am 24. Dezember. Der Begriff „Weihnachtsgeschäft“ bezeichnet speziell den Umsatz, den der Einzelhandel in der Zeit vor Weihnachten macht. Dabei sind der November und Dezember die beiden umsatzstärksten Monate im gesamten Jahr. Folgende Unternehmen und Industriezweige tragen besonders zum Umsatz während des Weihnachtsgeschäfts bei:

  • Spielwaren-Abteilungen für Kinder
  • Schmuckindustrie
  • Textilindustrie
  • Buchhandel
  • Verkaufsstellen für Weihnachtsbäume und –schmuck
  • Stände auf den Weihnachtsmärkten in Deutschland

Was wird für Weihnachtsgeschenke ausgegeben?

Laut einer Statistik wollen die Deutschen 2017 266 Euro für Weihnachtgeschenke ausgeben, genauso viel wie schon im Jahr zuvor. Zum Vergleich: Im Jahr 2015 gaben Verbraucher rund 259 Euro, im Jahr 2014 nur 219 Euro für Weihnachtsgeschenke aus. Der höchste Wert in den letzten zehn Jahren lag im Jahr 2013 mit einem Konsum von 273 Euro für Geschenke. Dabei schenken die Deutschen Produkte aus unterschiedlichen Branchen und geben dafür unterschiedlich viel Geld aus. Für 2017 wird erwartet, dass sich die Ausgaben im Durchschnitt wie folgt verteilen (Befragt wurden insgesamt 1.000 Verbraucher ab 18 Jahren):

  • 72 Euro für Geschenkgutscheine oder Geldgeschenke
  • 28 Euro für Kleidung
  • 27 Euro für Bücher
  • 22 Euro für Spielwaren
  • 14 Euro für Schmuck

Im Dezember kommt es zu einer ordentlichen Binnenkonjunktur / Bild: conejota/Shutterstock

Was erwarten Experten für das Weihnachtsgeschäft 2017?

Volkswirte erwarten, dass es die Deutschen für dieses Weihnachtsgeschäft wieder vermehrt in reale Geschäfte ziehen wird. Die Verbraucher möchten die Produkte vor dem Kauf begutachten, deren Farben im Original sehen, sie befühlen und sich hinsichtlich der Eigenschaften der Produkte von Fachkräften beraten lassen. Kurz: Sie wollen wieder vermehrt das klassische Einkaufserlebnis. Dafür wollen deutsche Verbraucher rund 63 Euro allein in Kaufhäusern ausgeben, was einem Anstieg von 50 Prozent zum Jahr 2016 gleichkommt. Profitieren werden laut Experten in erster Linie große Kaufhäuser wie beispielsweise das KaDeWe in Berlin, Breuninger oder der Kaufhof an der Kö in Düsseldorf. Aber auch kleinere Geschäfte erzielen auf das Jahr betrachtet ihren wohl größten Umsatz mit dem Weihnachtsgeschäft und profitieren von der diesjährigen positiven Kauflaune der Deutschen.  Laut einer Studie von Ernst & Young erledigen aber auch 12 Prozent der Befragten ihr Weihnachtsgeschäft 2017 bevorzugt online. Sie wiederum genießen es, gemütlich von Zuhause aus in unterschiedlichen Shops zu stöbern, um das passende Geschenk für ihre Lieben zu finden. Online-Shopper wissen den Vorteil zu schätzen, Angebote von verschiedenen Händlern am PC oder Tablet schnell miteinander vergleichen zu können und die Waren bequem nach Hause geliefert zu bekommen. Um die Produkte zudem auf unkomplizierte und sichere Weise zu bezahlen, greifen immer mehr Verbraucher auf das Bezahlverfahren paydirekt zurück. Damit können Sie online einkaufen und Zahlungen im Internet direkt mit Ihrem 1822direkt-Girokonto begleichen. Um das Verfahren nutzen zu können, registrieren Sie sich einfach in Ihrem 1822direkt-Online-Banking unter dem Menüpunkt Konten & Karten. Im Online-Shop können Sie Bezahlungen mit nur einem Klick bestätigen. Der zu zahlende Betrag wird daraufhin automatisch von Ihrem Girokonto abgebucht. Dank des schnellen Zahlungsverkehrs erhalten Sie auch Ihre gekauften Produkte in kürzester Zeit. Selbstverständlich entspricht paydirekt dabei den hohen Sicherheitsanforderungen der deutschen Kreditwirtschaft. Die Eingabe einer TAN zum Abschluss des Kaufs sorgt dafür, dass das Verfahren zusätzlich abgesichert wird.

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