Stromschläge und enge Gürtel gegen unnötige Ausgaben

Spar-Apps oder Elektronische Sparhelfer: Neue Ideen und elektronische Geräte helfen beim Sparen und erschweren unnötige Ausgaben

Spar-Apps und Elektronische Sparhelfer

Spar-Apps und Elektronische Sparhelfer / Bild: iStock

Kennen auch Sie das Problem beim Bummel durch die Innenstadt: Die Sonderangebote und die verlockenden Auslagen verleiten immer wieder zu Spontankäufen? Ebenso im Internet: Ein gemütlicher Abend auf dem Sofa mit dem Laptop auf dem Schoß kann schnell teuer werden, wenn Sie die neuesten Angebote bei Ihren Lieblings-Online-Shops durchklicken …

Wer anfällig für Spontankäufe ist, gibt schnell mehr aus als geplant. Viele schnelle Käufe können sich im Laufe eines Monats zu großen Beträgen summieren, die schnell jede Finanzplanung ins Wanken bringen können. Das ist umso ärgerlicher, wenn sich nach der ersten Freude über den Spontankauf schnell Ernüchterung einstellt: wenn die neuen Schuhe, die im Laden so schön aussahen, dann doch nicht zur Garderobe passen … oder wenn der neuen Bluetooth-Lautsprecher aus dem Elektromarkt zu Hause doch etwa quäkig klingt …

Jetzt gibt es eine neue Hilfe gegen Spontankäufe – und zwar ein schweres Hightech-Geschütz. Hier zwei Beispiele:

  • In Großbritannien wurde jetzt ein Spar-Armband vorgestellt, das mit einer Crowdfunding-Kampagne finanziert wurde. Auf den ersten Blick gleicht es den üblichen Fitnessbändern, doch anstatt Schritte zu zählen, behält die zugehörige Smartphone-App die Ausgaben im Blick. Gibt der Benutzer mehr aus als zuvor festgelegt, schickt das Armband einen leichten Stromschlag ins Handgelenk seines Trägers.
  • Noch unangenehmer könnte der Spargürtel „Bob“ werden, den Studenten aus Osnabrück entwickelt haben und zurzeit erproben. Auch der Gürtel wird über eine App gesteuert, die alle Ausgaben des Tages registriert. Wird das Budget überschritten, zieht ein kleiner Motor den Gürtel enger. Ob das Gerät zur Marktreife entwickelt wird und ob es jemals zu kaufen sein wird, steht allerdings noch nicht fest.

Wer solchen radikalen Hilfsmitteln ohnehin misstraut, kann es auch mit einfachen Methoden versuchen, die genauso wirksam sein können, sich vor unnötigen Ausgaben und Spontankäufen zu schützen. Hier ein weiterer Tipp zum Sparen, der auch noch vollkommen kostenlos ist:

Tipp zum Sparen: Der Trick mit dem Zettel

Befestigen Sie einen auffälligen Zettel oder ein Kärtchen in Portemonnaie. Darauf steht unübersehbar: „Brauche ich das wirklich?“ verstauen Sie den Zettel oder das Kärtchen so, dass Sie es immer sehen, bevor Sie einen Geldschein herausholen oder die Kreditkarte zücken. Probieren Sie es einmal aus! Ein kurzer Moment des Innehaltens und Überlegens führt dann überraschend oft dazu, dass Sie sich im letzten Moment doch noch gegen den Spontankauf entscheiden.

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