Stoppen Sie den Aktien-Stress im Urlaub einfach aus!

Für Aktienanleger: Wie Sie Verlustrisiken minimieren, Gewinne absichern und Ihren Urlaub entspannt genießen

Kein Aktienstress dank Stoppkursen / Bild: iStock

Kein Aktienstress dank Stoppkursen / Bild: iStock

Was machen Sie eigentlich, wenn Sie zum ersten Mal in Aktien investiert haben und dann in Urlaub fahren? Viele Anleger machen sich dann Sorgen wie diese:

„Was passiert, wenn die Kurse stark fallen und ich nicht rechtzeitig verkaufen kann, weil ich in Urlaub bin oder einfach die Börse nicht verfolgt habe? Muss ich jetzt auch am Strand immer ein Auge auf dem Smartphone-Börsenticker haben oder zumindest abends dauernd vor dem Computer sitzen und die Kurse verfolgen, um den richtigen Moment für den Kauf oder Verkauf einer Aktie zu finden?“

Manch ein privater Geldanleger, der gern in Aktien investieren würde, lässt sich von solchen Sorgen bremsen. Manch ein vorsichtiger Anleger hat sich sogar schon vor dem Urlaub von allen Aktien aus seinem Depot getrennt – aus Angst, dass die Kurse fallen könnten. Viele andere riskieren Stress mit dem Partner und setzen die Erholung aufs Spiel, weil sie andauernd aufs Handy schauen, um die Kurse zu überprüfen.

Dabei gibt es eine einfache Lösung, die Sie spätestens vor jeder Reise kennen sollten – aber nicht nur dann:

Nutzen Sie Stoppkurse!

Jede Ihrer Wertpapierinvestitionen können Sie bei Ihrer Depotbank (wie der 1822direkt) beispielsweise mit einem Stop-Loss-Auftrag versehen. Das heißt: Unterschreitet der Kurs einer Aktie eine von Ihnen angegebene Grenze, wird die Aktie automatisch verkauft. Ein Beispiel macht deutlich, warum Ihnen solche Stopps den Stress ersparen und einen entspannten Urlaub schenken können:

Beispiel: Im Juli kaufen Sie die XY-Aktie zum Kurs von 100 €. Anfang August wollen Sie für 14 Tage in den Urlaub. In dieser Zeit wollen Sie möglichst abschalten und, wenn überhaupt, nur selten ins Internet schauen. Auch die Finanzen und Ihre Aktien wollen Sie einmal für eine Weile vergessen, um sich möglichst gut zu erholen. Trotzdem wollen Sie natürlich keine größeren Verluste riskieren für den Fall, dass gerade in Ihrem Urlaub eine oder mehrere Ihrer Aktien einen starken Rücksetzer erleben. Also setzen Sie für die XY-Aktie in Ihrem Depot einen Stoppkurs – beispielsweise 75 €. Sollte der Kurs diese Grenze unterschreiten, wird sie automatisch verkauft. Ihr Verlust liegt in diesem Beispiel also bei maximal rund 20 %. Sie bleiben ganz entspannt und müssen während Ihres Urlaubs keinen einzigen Blick auf die Aktienkurse werfen.

Diese Technik funktioniert auch gut, um einen Gewinn, den Sie schon erreicht haben, abzusichern.

Beispiel: Ihre Aktie, die Sie für 100 € gekauft haben, hat sich schön entwickelt und ist auf 130 € gestiegen. Jetzt wollen Sie sicherstellen, dass Sie auf jeden Fall einen Gewinn mit dieser Aktien-Investition machen. Also setzen Sie Ihren Stopp beispielsweise auf  110 €. Sollte der Kurs wieder fallen, wird Ihre Aktie automatisch bei 110 € verkauft – und Sie hätten Ihren Gewinn von 10% abgesichert.

Auch den Trailing-Stop-Loss, wie ihn auch die 1822direkt anbietet, sollten Sie sich anschauen, um beruhigt in den Urlaub zu fahren. Dabei folgt Ihr Stopp automatisch dem Kursanstieg – nicht aber einem Kursrückgang. Sie definieren zum Beispiel, dass Ihre Aktie immer bei 20 % unter dem Höchstkurs verkauft wird. Beim Kaufkurs von 100 € liegt Ihr Stopp bei 80 €. Steigt die Aktie auf 150 €, steigt Ihr Stopp dann auf 120 € usw. Fällt der Kurs dann von 150 € wieder, wird beim Erreichen der 120-€-Marke verkauft. Ihr Vorteil: So sichern Sie einen möglichen Gewinn ab, ohne laufend selbst den Stopp zu aktualisieren.

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