Start der Heizperiode: Sichern Sie sich 30 % Zuschuss vom Staat für die Heizungsmodernisierung

Heizkosten senken oder Förderung für die Heizung bekommen: Hier sind die wichtigsten Tipps zum Start der Heizperiode

30 % Zuschuss zur Heizungsmodernisierung / Bild: iStock

30 % Zuschuss zur Heizungsmodernisierung / Bild: iStock

Jetzt sind die Temperaturen nach dem langen Spätsommer doch noch gefallen und die Heizperiode hat begonnen. Nehmen Sie das Anlaufen der Heizung zum Anlass, um als Hausbesitzer Ihre Technik zu überprüfen und sich vielleicht Zuschüsse zur Heizungsmodernisierung zu sichern. Auch als Mieter können Sie Geld sparen, wenn Sie sich ein paar Regeln zum günstigen Heizen in Erinnerung rufen. Hier die wichtigsten Tipps:

Heizung modernisieren? Hausbesitzer können sich bis zu 30 % Zuschuss für die Heizungsmodernisierung sichern!

Sie sind Besitzer eines Ein- oder Zweifamilienhauses? Dann sollten Sie jetzt zu Beginn der Heizperiode Ihre Heizungsanlage checken. Experten empfehlen vor allem, die Pumpe zu überprüfen: Handelt es sich noch um ein altes Modell, läuft es möglicherweise noch konstant auf Hochtouren und verbraucht deshalb unnötig viel Strom – für möglicherweise mehr als 100 Euro pro Jahr.

Ein Tausch gegen eine moderne Pumpe kann sich deshalb schnell lohnen – zumal es Geld von Vater Staat gibt. Für den Austausch der Pumpe und weitere Heizungsoptimierungen gibt es seit dem 1. August 2016 einen Zuschuss von bis zu 30 Prozent des Netto-Handwerkerrechnungsbetrags. Alle Infos zu dem neuen Förderprogramm zur Heizungsmodernisierung finden Sie auf den Internetseiten des Bundesamts für Wirtschaft unter bafa.de. Klicken Sie dort auf den Menüpunkt „Energie“.

Tipps auch für Mieter: Mit diesen 3 einfachen Methoden können Sie spürbar Ihre Heizkosten senken

Wer jetzt hemmungslos das Heizungsthermostat aufdreht, könnte schon bei der nächsten Nebenkostenabrechnung eine unangenehme Überraschung erleben. Drei einfache Regeln helfen Ihnen dabei, die Heizkosten zu senken:

  • Warm anziehen: Ziehen Sie während der Heizperiode lieber häufiger einen Pullover an oder kuscheln Sie unter der Decke, statt die Wohnung zu überhitzen. Schon ein einziger Grad Temperatur weniger kann bis zu 6 Prozent an Energie und damit an Heizkosten sparen!
  • Möbel richtig stellen: Überprüfen und optimieren Sie die Wohnungseinrichtung. Ist der Heizkörper durch Möbel zugestellt, wird wertvolle Energie verschwendet. Ein Schreibtisch oder ein Sofa vor dem Heizkörper kann deshalb teuer werden. Heizkörper muss die Strahlungswärme und die erwärmte Luft möglichst frei in den Raum abgeben. Das funktioniert am besten, wenn möglichst viel freier Raum um ihn herum ist. Gehen Sie einmal durch alle Ihre Räume, und stellen Sie die Möbel, wenn nötig, so um, dass die Heizkörper möglichst frei sind.
  • Intelligenter lüften: Ein Fenster, das konstant auf Kipp steht, kann bis zu 200 Euro pro Heizsaison kosten, weil die wertvolle Wärme durch den Lüftungsspalt ungehindert nach draußen dringt. Dauergeöffnete Fenster sind während der Heizsaison also tabu. Lüften Sie also besser zweimal täglich kurz, aber kräftig.

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