Social Graph – Die Facebook Suche

Social Graph heißt die neue Suchfunktion von Facebook, die seit Januar in den USA und seit Anfang Juli auch in Deutschland allen Mitgliedern zu Verfügung steht, die die englischsprachige Facebook-Version benutzen. Mit der Suche im Social Graph kannst du alle Inhalte durchstöbern, die seit jeher auf Facebook mit dir geteilt wurden. Die Anwendung erinnert an die Google-Suche: Wenn du ein Stichwort eingibst, werden alle Profile deiner Freunde gefiltert und die entsprechend passende Einträge als Ergebnis angezeigt.

Wie Fremde dich finden

Nicht alle Mitglieder bei Facebook fühlen sich bei diesem Gedanken wohl. Und es geht noch weiter: Social Graph ermöglicht, dass dein Profil einem fremden Nutzer angezeigt wird. Jemand sucht z. B. nach „Personen, die gerne Fahrrad fahren“ – hast du dann bei einer Facebook-Seite für Fahrräder den „Gefällt mir“-Button angeklickt und die Sichtbarkeit dieser Information nicht eingeschränkt, wirst du dem Fremden als Ergebnis vorgeschlagen.

Informationen nur für Freunde

Von „Gefällt mir“-Angaben über die eigenen Beiträge bis hin zur Freundesliste – in den Einstellungen sind all diese Angaben standardmäßig auf „Öffentlich“ gestellt. Das bedeutet, dass deine Angaben über den Social Graph durchsuchbar sind. Wer verhindern möchte, dass sein Profil überall auf der Welt gefunden werden kann, sollte sich mit den Privatsphäre-Einstellungen von Facebook näher beschäftigen. Überlege, ob du vor Allem die folgenden Daten allen oder nur deinen Freunden zugänglich machen möchtest:

  • Deinen Wohnort
  • Deinen Beziehungsstatus
  • Mitglieder Deiner Familie bei Facebook
  • Deine Freundesliste
  • Deine „Gefällt mir“-Angaben
  • Deine Beiträge (zukünftige und alte)
  • Deine Fotoalben
  • Deinen Arbeitgeber

Privatsphäre schützen

Manche Informationen sollten auf einem Facebook-Profil zum eigenen Schutz nicht angezeigt werden, auch wenn du eingestellt hast, dass nur Freunden dieser Einblick auf dein Profil gewährt wird. Informationen, die in deinem Profil verborgen sein sollten:
Bestimmte Informationen sind so sensibel, dass man ernstlich überlegen sollte, sie überhaupt an alle Facebookfreunde herauszugeben. Da die Anzahl der Facebookfreunde leicht unüberschaubar wird, solltest du dir überlegen, ob du diese Daten nicht lieber komplett in deinem Profil verbergen möchtest:

  • Deine E-Mail Adresse
  • Deine Handynummer
  • Deine Anschrift
  • Deine Chat-Namen

Fazit

Jeder Facebook-Nutzer muss selbst entscheiden, wie viele Informationen er für die Öffentlichkeit zugänglich macht und was nur Freunde sehen dürfen. Unser Tipp: In den Privatsphäre-Einstellungen gibt es die Rubrik „Wie sehen andere Personen meine Chronik?“ Hier kannst du prüfen, welche Informationen der Öffentlichkeit oder deinen Freunden zugänglich sind.

 

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