So überstehen Sie die nächste Hitzewelle ohne Klimaanlage

3 Tipps für preiswerte Abkühlung während der Hitzewelle

Haben auch Sie sich in den letzten Wochen auch schon eine Klimaanlage gewünscht? Oder haben auch Sie sich beim Stadtbummel schon mal in ein klimatisiertes Geschäft geflüchtet, weil es in der Hitze nicht mehr auszuhalten war?

So überstehen Sie die nächste Hitzewelle ohne Klimaanlage! Foto: iStock

So überstehen Sie die nächste Hitzewelle ohne Klimaanlage! Foto: iStock

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Viele wünschen sich bei den schwülen Temperaturen, die immer wieder über die 30 Grad klettern, eine Klimaanlage. Doch so einfach ist der Wunsch nicht zu erfüllen:

  • Wer in einer Mietwohnung lebt, braucht für den Einbau einer fest installierten Klimaanlage die Erlaubnis des Vermieters, weil ein Loch in die Wand geschlagen werden muss.
  • Mobile Klimageräte dagegen bringen oft nur geringe Abkühlung, weil es schwierig ist, die warme Abluft sicher nach draußen zu leiten. Außerdem sind sie oft laut.
  • Und schließlich geht der Betrieb einer Klimaanlage ins Geld: Ein Gerät mit 2.000 Watt, das im Schnitt pro Stunde etwa 650 Watt verbraucht, weil es je nach Bedarf anspringt, frisst bei beispielsweise acht Stunden Betrieb pro Tag 5,2 Kilowatt. Da kommt über die Wochen und Monate einiges an Stromkosten zusammen.

Wer sich diese Ausgaben sparen will, hat preisgünstigere Alternativen, um sich an den heißen Tagen Abkühlung zu verschaffen. Hier ein paar Ideen:

Tipp 1: Folien am Fenster

Die meiste Wärme kommt in der Regel über die Fenster in die Wohnung. Besonders berüchtigt sind die schrägen Fenster, die Dachgeschosswohnungen schnell auf Treibhaustemperatur bringen können. Erleichterung bieten hier Sonnenschutzfolien, die auf die Scheiben geklebt werden. Nach einer Beispielrechnung von Stiftung Warentest können solche Folien allein die Temperatur in einem 20 qm großen Dachgeschossraum immerhin von 39 auf 31 Grad reduzieren.

Tipp 2: Schutz von außen

Viele versuchen, der Hitzentwicklung durch dunkle Vorhänge in der Wohnung beizukommen. Doch das bringt wenig. Denn durch die Sonneneinstrahlung wird die Luft hinter den Scheiben in der Wohnung erhitzt. Die warme Luft steigt nach oben über die Vorhänge und verteilt sich dann im Raum. Die Vorhänge wirken also wie eine Warmluftheizung. Wirksamen Schutz bietet die Verdunkelung nur dann, wenn sie von außen angebracht ist. So bleibt die warme Luft draußen und die aufheizenden Sonnenstrahlen gelangen nicht hinter die Scheibe in die Wohnung. Wer Roll- oder Fensterläden hat, sollte sie also schließen, bevor die Sonne scheint, und hat so den preiswertesten Schutz vor Hitze. Wer über keine Läden verfügt, kann sich nach Außenmarkisen und -rollos für Balkon und Fenster umschauen. Auch hier gilt: Da die Markisen an der Fassade befestigt werden müssen, ist das Einverständnis des Vermieters erforderlich.

Tipp 3: Ventilator mit feuchten Tüchern

Ein wenig Abkühlung bring auch der folgende Trick: Lassen Sie einen Ventilator laufen und hängen Sie ein paar feuchte Tücher davor. Das sieht vielleicht nicht so schön aus, bringt aber einen angenehm frischen Luftzug, denn die Wasserverdunstung an den feuchten Tüchern senkt die Temperatur der Luft leicht ab.

 

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