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Machen Sie Schluss mit heimlichen Geldfressern! Wie Sie Ihre Standardausgaben im Blick haben und senken

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Kennen auch Sie das Problem: Am Ende des Monats bleibt immer viel weniger als erwartet übrig? Und das, obwohl Sie sich gar nicht viel geleistet haben und keine unerwarteten Ausgaben hatten? Grund dafür ist dann meistens:

 

 

Fixkosten laufen aus dem Ruder! Die laufenden Standardausgaben, über die man gar nicht mehr nachdenkt, weil sie abgebucht werden und jeden Monat anfallen. Doch gerade bei diesen Fixkosten gibt es immer wieder großes Sparpotenzial. Typisches Beispiel sind die Strom- oder Telefonkosten, die sich durch geschickte Anbieterwechsel oft deutlich reduzieren lassen. Doch es gibt bei den Fixkosten noch viel mehr Ausgabenposten, die Sie oft ohne großen Aufwand reduzieren können, um zusammengenommen spürbar mehr Geld am Ende des Monats zu haben. Hier zur Anregung vier Tipps.

Tipp 1: So sparen Sie zusätzlich 115 € beim Strom

Fernseher, Computer oder Stereoanlage im Stand-by-Betrieb zu haben ist praktisch. Dann ist alles immer sofort ohne Warten betriebsbereit. Doch wie teuer der nutzlos verbrauchte Strom während der Stand-by-Zeiten ist, überrascht die meisten doch: durchschnittlich 115 € pro Jahr. Und das ist der durchschnittliche Wert. Wer viele – besonders ältere! – Geräte im Stand-by-Modus hat, zahlt mehr. Das heißt: Wer Geräte ganz ausschaltet oder den Stecker zieht, spart leicht schon 10 € im Monat.

Was nur wenige wissen: Handy-Ladegeräte, die in der Steckdose stecken, verbrauchen auch dann Strom, wenn kein Telefon damit geladen wird! Trennen Sie also auch Ihre Ladegeräte vom Netz, wenn sie nicht im Einsatz sind.

Tipp 2: Café, Biergarten und Restaurant budgetieren

Gerade im Sommer ist es so schön, die Stunden auf der Café-Terrasse oder im Biergarten zu verbringen. Doch Achtung: Die Ausgaben für Essen und Trinken auswärts summieren sich schnell und können unbemerkt aus dem Ruder laufen! Wer sich einmal angewöhnt hat, häufiger nach dem stressigen Arbeitstag einen Happen essen zu gehen, statt auch noch selbst zu kochen, gibt im Monat besonders schnell mehr aus als geplant.

Die Lösung: Führen Sie genau Buch. Setzen Sie sich ein Monatsbudget für Ihre Ausgaben in Cafés und Restaurants.

Tipp 3: 23 % Ersparnis beim Heizen

Vielleicht achten Sie ja schon darauf, Ihre Wohnung nicht unnötig aufzuheizen, um Energie zu sparen. Das Problem dabei nur:

Oft haben gerade Wohnungen oder Häuser, die nicht mehr auf dem neuesten Stand sind, noch ältere und ungenaue Thermostate, mit denen die Einstellung der Temperatur schwierig oder lästig ist. Da lohnen sich schnell genaue elektronische Thermostate, mit denen sich die Raumtemperatur programmieren lässt. Allein dadurch sind Einsparungen von bis zu 23 % möglich, so eine Untersuchung der Fachhochschule Aachen. Die Anschaffungskosten für die neuen Thermostate können also schnell wieder erwirtschaftet werden!

Tipp 4: Im richtigen Moment einkaufen

Wann gehen Sie einkaufen? Wer Geld sparen will, sollte auf den psychologisch richtigen Moment achten. Der häufigste Fehler:

Hungrig einkaufen gehen! Wer grundsätzlich nach der Arbeit mit leerem Magen und großem Hunger in den Supermarkt geht, kauft mehr – oft zu viel. Die Gefahr ist dann groß, bei verlockenden teuren Köstlichkeiten zuzugreifen, die Sie sich sonst verkneifen würden. Betreten Sie den Supermarkt deshalb am besten nur mit vollem Magen und einem Einkaufszettel, an den Sie sich strikt halten.

Diese vier Tipps zeigen auf, wie Sie Ihre Fixkosten senken können um effizient zu sparen. Doch wofür sparen die Deutschen?

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