Sicher in die Fahrradsaison – Tipps zur richtigen Absicherung

Tipps zur richtigen Absicherung in der Fahrradsaision

Haben auch Sie sich am vergangenen Wochenende zum ersten Mal wieder aufs Fahrrad geschwungen? Die Temperaturen steigen und die Radsaison hat begonnen – mit allen Risiken. Wenn Sie beruhigt in die Pedale treten wollen, überprüfen Sie, ob Sie richtig abgesichert sind.

Wie Sie sich gegen Diebstahl schützen

Besonders dann, wenn Sie sich ein gutes neues Zweirad für die Saison 2014 gegönnt haben, sollten Sie sich über einen Diebstahlschutz Gedanken machen – die Zahl der Fahrraddiebstähle nimmt offenbar zu. So meldet beispielsweise Hamburg, dass 2013 allein in der Elb-Metropole 15.484 Fahrräder gestohlen wurden – rund 1.500 mehr als im Vorjahr.

Erste Maßnahme sollte daher sein: Schließen Sie Ihr Fahrrad immer gut ab. Die wichtigsten Tipps dazu:

  • Lassen Sie die Finger von Zahlenschlössern. Bei einem Test von Zahlenschlössern unterschiedlicher Hersteller ließen sich alle acht Zahlenschlösser innerhalb von 20 Sekunden knacken.
  • Wählen Sie also ein solides Fahrradschloss mit Schlüssel. Doch beachten Sie, dass auch dies kein 100-prozentiger Schutz gegen Diebstahl ist. Gut organisierte Fahrraddiebe haben sich oft auf gängige und beliebte Fahrradschlösser spezialisiert und können „Ihr“ Modell mit Spezialwerkzeugen in wenigen Sekunden öffnen. Zusätzliche Sicherheit gewinnen Sie, wenn Sie Ihr Fahrrad mit zwei Schlössern unterschiedlicher Bauart und von unterschiedlichen Herstellern sichern. So steigt die Wahrscheinlichkeit, dass auch einem professionellen Fahrraddieb der Aufwand zu groß ist.

Wann die Versicherung zahlt

Vielfach wird angenommen, dass ein Fahrrad automatisch durch eine Hausratversicherung gegen Diebstahl abgesichert ist. Aber Achtung: Das gilt nicht für alle Verträge:

  • In älteren Verträgen sind Fahrräder häufig noch mitversichert.
  • In vielen neuen Verträgen ist der Diebstahlschutz fürs Zweirad jedoch gestrichen – wahrscheinlich, weil den Versicherungen aufgrund der steigenden Diebstahlzahlen die Kosten zu hoch wurden.

Das heißt für Sie: Lesen Sie Ihre Versicherungspolice einmal durch, oder fragen Sie Ihren Versicherungsvertreter, welchen Schutz Sie genießen. Beachten Sie dabei: Ohne eine besondere  Vereinbarung sind Räder dabei oft gegen Diebstahl geschützt, wenn sie aus den eigenen (abgeschlossenen) Kellerräumen gestohlen wurden. Wer ein teures Fahrrad hat, das er häufiger unterwegs abstellen muss, sollte also über eine Zusatzversicherung nachdenken. Die ist allerdings oft recht kostspielig – gerade, wenn es um ein wertvolles Zweirad geht!

Und was ist bei Unfällen?

Wer schon einmal bei gutem Wetter auf einem engen Fahrradweg an einem beliebten Ausflugsziel unterwegs war, macht sich beinahe zwangsläufig Gedanken über die Unfallgefahren: Familien mit kleinen Kindern, die erstmals auf dem Rad fahren, mischen sich hier mit ambitionierten Rennradfahrern im Hochgeschwindigkeitsrausch und Senioren, die unsicher ihr neues E-Bike ausprobieren…

Die gute Nachricht: Eine besondere Fahrradversicherung zum Schutz vor Unfällen ist nicht notwendig. Eine private Unfallversicherung kommt auch für die Folgen eines Unfalls in der Freizeit auf. Falls der Unfall selbst verschuldet ist, springt in der Regel die Haftpflichtversicherung ein.

Ihr Girokonto fährt mit

Egal, wo Ihre Radtour hingeht: Mit einem Girokonto bei der 1822direkt kommen Sie dort ganz sicher kostenlos an Bargeld – im Inland mit der SparkassenCard an allen Sparkassen-Geldautomaten sowie im europäischen Ausland mit der Kreditkarte.

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