Leitzinsniveau: Auf der Suche nach Rendite

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Für viele Sparer schien es Anfang des Jahres noch unmöglich, dass das Thema Negativzinsen so schnell an Brisanz gewinnt. Doch spätestens seit Mario Draghi, der Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), die oft versprochene Zinswende im September zum dritten Mal innerhalb kurzer Zeit nach hinten verschoben hat, zeigt sich, dass die europäischen Währungshüter wohl auch vor einem negativen Leitzins nicht zurückschrecken werden. Mit einem Anstieg des Zinsniveaus ist somit fürs Erste nicht zu rechnen.

Die EZB hält ihren Leitzins bereits seit März 2016 auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent. Das bedeutet, dass Geschäftsbanken Zentralbankgeld weiterhin zum Nulltarif bekommen. Kreditnehmer – etwa Bauherren – profitieren, Sparer leiden unter der Zinsflaute. Die Leitzinsen werden mindestens bis Mitte 2020 auf dem aktuellen Niveau bleiben – oder sogar darunter, denn auch Draghis designierte Nachfolgerin Christine Lagarde sprach sich für eine Fortsetzung der Tiefzinspolitik aus, um mit billigem Geld die Investitionen der Unternehmen und die schwächelnde Konjunktur anzukurbeln. „Die Wirtschaft in der Euro-Zone ist auf kurze Sicht mit einigen Risiken konfrontiert“, sagte Lagarde. Sie stimme daher mit Draghi darin überein, „dass eine hochgradig konjunkturstützende Geldpolitik für eine längere Zeit gerechtfertigt ist“.

Doch auch für die Banken zeichnen sich negative Folgen ab: Auf der EZB-Ratssitzung am 12. September wurde verlautet, dass der Einlagenzins, zu dem Banken und Sparkassen kurzfristig überschüssiges Geld bei der Zentralbank parken, weiter abgesenkt wird. Wie erwartet verkündete Draghi einen Zinsschritt von minus 0,40 auf minus 0,50 Prozent.

Das Sparbuch hat für mich schon lange keine Bedeutung mehr. Aber es hilft zumindest, das Taschengeld der Kinder zu sammeln, wenn es auch schon längst keinen Zins mehr gibt. Als ich kürzlich allerdings die Spardose meiner Kinder am Bankschalter entleeren wollte, wurde mir bewusst, dass ich im Begriff bin – ungewollt – die Bank mit meinen Einzahlungen zu schädigen. Denn solange Banken keine negativen Zinsen verlangen, sondern Geld mit Nullzinsen dulden, solange bedeutet jede Einzahlung einen Verlust für die Bank. Während sie selbst auf ihre Einlagen im System der europäischen Zentralbanken Zinsen zahlen muss (!) – also für ihre Liquidität bestraft wird – und dies ihren Kunden nicht in Rechnung stellt, solange legt sie drauf.
Hans-Jörg Naumer, Director Global Capital Markets & Thematic Research, Allianz Global Investors

Immer mehr Geldhäuser ziehen in Betracht, von ihren Kunden für Spareinlagen Gebühren zu verlangen. Die Banken können so den von der Europäischen Zentralbank auferlegten Strafzins für Einlagen direkt an ihre Kunden weitergeben.

Auf der Suche nach Rendite

Infolgedessen wird für Sparer die Suche nach Erträgen immer komplizierter. Denn nicht nur Sparbücher und Tagesgeldkonten, sondern auch Anleihen haben ihren Status als zuverlässige Renditequelle verloren. Wir befinden uns in einer Situation, in der Rendite von Staatsanleihen in einigen Fällen sogar negativ sind. Mittlerweile bewegt sich auch die 30-jährige deutsche Staatsanleihe auf negativem Renditeterrain.

Sparer stehen vor einem grundlegenden Perspektivwechsel und müssen sich nach Anlagealternativen umschauen – auch, um Negativzinsen zu vermeiden. Dabei helfen können Ansätze wie die ausgeklügelten Strategien des digitalen Vermögensverwalters Moneyfarm, der langjährige Investmentexpertise mit digitalen Tools und persönlicher Betreuung kombiniert. Alles, was Sparer tun müssen, ist Moneyfarm online einige wenige Fragen zum Einkommen, Risikobereitschaft und Erfahrung im Umgang mit Wertpapieren beantworten. Der wissenschaftlich fundierte Algorithmus von Moneyfarm ermittelt dann aus diesen Angaben ein persönliches Anlegerprofil.

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Risikohinweis: Die Kapitalanlage ist mit Risiken verbunden. Der Wert Ihrer Anlagen bzw. die Kurse der Investmentfonds wie auch die daraus fließenden Erträge sind Schwankungen unterworfen oder können ganz entfallen. Daher kann es passieren, dass Sie den von Ihnen angelegten Betrag nicht in voller Höhe zurückerhalten. Im Extremfall besteht auch das Risiko eines Totalverlustes Ihrer investierten Vermögenswerte.

Der vorliegende Beitrag ist keine Finanzanalyse, sondern eine Werbemitteilung. Verantwortlich für die Erstellung des Textes ist Moneyfarm.

Bild 1 & 2: Branislav Nenin/Shutterstock & SFIO CRACHO/Shutterstock


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