Nebenkosten beim Hauskauf

So ein Haus oder eine Eigentumswohnung kostet in der Regel einen sechsstelligen Betrag. Da muss die Finanzierung über viele Jahre geplant werden. Was dabei oft nicht bedacht wird: Es fallen auch noch Nebenkosten an – und die sind zum Teil sofort und komplett zu zahlen. Was alles beim Immobilienkauf auf Sie zukommt, zeigt Ihnen die 1822direkt.

Wofür Nebenkosten beim Hauskauf anfallen

  • Grundbucheintrag
  • Notar
  • Grunderwerbsteuer
  • Makler – wenn beauftragt

Notar und Grundbuch

Um den Notar kommen Sie nicht herum, da der Gesetzgeber zum Schutz des Käufers vorschreibt, dass ein Immobilienkauf notariell beurkundet werden muss. Und bei einer Kreditfinanzierung verlangt die Bank ein Grundpfandrecht, das im Grundbuch eingetragen wird.

Für die Dienstleitungen des Notars und des Grundbuchamtes müssen Sie mit Nebenkosten in Höhe von ca. 1,5 Prozent der Kaufsumme rechnen.

Grunderwerbsteuer

Je nach Bundesland werden Sie mit Nebenkosten für den Grunderwerb in Höhe von 3,5 bis 5,5 Prozent belastet. Es führt dabei das Land mit der höchsten Wohneigentumsquote: das Saarland. Am billigsten ist es im größten Bundesland, in Bayern. Weitere Erhöhungen sind von verschiedenen Bundesländern schon angemeldet: Schleswig-Holstein will auf 6,5 Prozent erhöhen.

Makler

Zum größten Posten bei den Nebenkosten kann der Makler werden. Je nach Bundesland und Verteilung zwischen Käufer und Verkäufer müssen Sie zwischen 3,57 Prozent und bis zu 7,14 Prozent einkalkulieren.

Außenanlagen

Wenn Sie ein neues Haus bauen, werden Sie sicher auch einen Zaun, Zufahrtswege, eine Beleuchtung und Bepflanzung haben wollen. Diese Nebenkosten für die Außenanlagen können leicht 10 Prozent der Baukosten ausmachen. Nur gut, dass man nicht alles sofort haben und bezahlen muss.

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