Nachhaltige Anlageformen

Anlagen um grüne Kriterien erweitern

Geldanlagen werden normalerweise nach den folgenden drei Kriterien ausgewählt:

  • Rendite
  • Liquidität
  • Sicherheit

Bei einer nachhaltigen Geldanlage werden die drei ökonomischen Aspekte um das Kriterium der Nachhaltigkeit ergänzt – im Einzelnen sind das:

  • Umwelt
  • Soziales und Ethik
  • Governance

Nachhaltige Geldanlagen – der ökologische Aspekt

Klimawandel, Feinstaubbelastung, dünner werdende Ozonschicht – all dies hat Auswirkungen auf die Ressourcen unserer Erde, die deutlich knapper werden. Mit dem Investment in eine ökologische Geldanlage können Sie auf Unternehmen setzen, die aktiv zum Klimaschutz und dem Schutz unserer Ressourcen beitragen. Das Motto: Es werden nur so viele Bäume gefällt, wie auch nachwachsen.

Nachhaltige Geldanlagen – soziale und ethische Faktoren

„Made in Bangladesch“ ist auf den Schildchen in vielen Kleidungsstücken aufgedruckt – nicht zuletzt aufgrund von Katastrophen in Kleiderfabriken ist die Produktion in Dritte-Welt-Ländern negativ belastet. Mit dem Investment in Geldanlagen, die nach sozialen und ethischen Maßstäben ausgesucht worden sind, können Sie aktiv etwas gegen schlechte Arbeitsbedingungen, Kinderarbeit, aber auch Tierversuche, Pornografie, Rüstung oder die Herstellung von Suchtmitteln tun.

Nachhaltige Geldanlagen – Unternehmensführung

Auch die Unternehmensführung und die Transparenz nach außen müssen nachhaltig sein, um als Unternehmen in diese Anlageform aufgenommen zu werden. Mit dem Investment in ebensolche Geldanlagen unterstützen Sie Firmen, Projekte oder Länder, die in ihrem Handeln ihren eigenen gesellschaftlichen Anforderungen entsprechen.

Die Möglichkeiten grüner Geldanlagen

Wenn Sie in nachhaltige Geldanlagen investieren möchten, stehen gängigen Finanzprodukte zur Verfügung, zum Beispiel:

  • Aktien
  • Anleihen
  • Investmentfonds
  • Investmentzertifikate
  • Geschlossene Fonds

Fazit

Wer auf nachhaltige Geldanlagen setzen möchte, sollte sich ausreichend über die Wunschanlage informieren – Nachhaltigkeit ist ein dehnbarer Begriff, den manche vielleicht nicht zu Recht beanspruchen.

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