Mittel- bis langfristig Geld anlegen: Was sind Einmalanlagen?

Mit einer Einmalanlage legen Sie, wie der Name schon sagt, einen bestimmten Betrag einmalig an.

Was sind Einmalanlagen? / Bild: ESB Professional/Shutterstock

Was sind Einmalanlagen? / Bild: ESB Professional/Shutterstock

Was die Anlageform betrifft, stehen Ihnen unter anderem folgende Möglichkeiten zur Verfügung:

– Tagesgeldkonto
– Wertpapiere
– Versicherungen
– Vermögensverwaltung

Was darunter jeweils zu verstehen ist und welche Vor- sowie Nachteile die Anlageformen mit sich bringen, soll diese Tabelle verdeutlichen:

 

 Merkmale Vorteile Nachteile
Tagesgeldkonto Dabei legen Sie Geld auf ein Konto, das üblicherweise nicht für den täglichen Zahlungsverkehr gedacht ist (im Gegensatz zu einem Girokonto). Sie können jederzeit über das Geld verfügen.
Sie haben keinerlei Risiko, Verluste zu machen, da das Geld auf einem Konto liegt.
Der Zinssatz ist in der Regel relativ niedrig.
Depot Ein Depot benötigen Sie für die Verwaltung von

– Investmentfonds (z.B. ETFs)
– Aktien
– Anleihen

Bei gutem Kursverlauf können Sie höhere Gewinne als mit anderen Anlageformen erzielen. – Bei ungünstigem Kursverlauf müssen Sie gegebenenfalls Verluste in Kauf nehmen.
– Sie kennen die Rendite nicht im Voraus (im Gegensatz zu dem Tagesgeldkonto).
– Es fallen Kosten für Kauf und Verwaltung an.
Versicherungen Sie schließen zum Beispiel eine Rentenversicherung mit einem Einmalbetrag ab. Ob Sie sich diese nach deren Fälligkeit in Form einer einmaligen Summe auszahlen lassen oder sich für monatliche Raten entscheiden, liegt bei Ihnen. Teilweise erzielen Sie damit höhere Gewinne als mit dem Tagesgeldkonto. – Die Rendite kann schwanken.
– Gewinnverluste sind je nach Anlage möglich.
Es fallen Kosten an.
Vermögens-verwaltung Hier überlassen Sie einem professionellen Vermögensverwalter die Anlageentscheidungen. Im Vorfeld wird gemeinsam eine individuelle Anlagestrategie festgelegt Zugang zu Anlageformen, die sonst nur institutionellen Anlegern vorbehalten sind. – Eine individuelle Vermögensverwaltung ist in der Regel erst ab einem Betrag von 250 – 500 TEUR möglich.
– Investments am Kapitalmarkt unterliegen Risiken.

 

Eine Form der Anlage, die zunehmend häufiger gewählt wird, ist die in Investmentfonds. Dies kann auf zweierlei Wegen erfolgen: Entweder in Form von Sparplänen oder eben mit der Einmalanlage.

  • Bei einem Sparplan legen Sie einen Betrag fest, den Sie regelmäßig (monatlich, viertel- oder halbjährlich) investieren möchten.
    • Bei einem Fondssparplan haben Sie eine Auswahl an unterschiedlichen Fonds, in die Sie investieren können, zum Beispiel in eine private Altersvorsorge.
    • Auch bei ETF-Sparplänen wird in Fonds investiert. Diese bieten eine breite Streuung in Einzelwerte und hohe Transparenz: Sie setzen sich aus denselben Aktien zusammen wie der dazugehörige Index. Je nachdem, wie hoch oder niedrig der Kurs des Fonds ist, können mehr oder weniger Anteile gekauft werden. Regelmäßig von Ihrem Konto abgebucht wird aber immer der gleiche Betrag. Aufgrund von Kursschwankungen kann es jedoch auch zu Verlusten kommen.
    • Bei Zertifikate-Sparplänen haben Sie die Möglichkeit, eine Auswahl an Zertifikaten zu besparen.
  • Bei einer Einmalanlage erfolgt die Zahlung, wie der Name schon sagt, nicht monatlich, sondern einmalig. Der Betrag kann dabei unterschiedlich hoch sein. Das hängt ab von Ihrem Ziel, Ihrer gewünschten Laufzeit sowie Ihrer Risikobereitschaft. Auch hierbei haben Sie die Möglichkeit, jederzeit erneut Kapital einzuzahlen. Der Erfolg kann dabei auch vom Anlagezeitpunkt abhängen.

Welche Vorteile bieten Einmalanlagen?

  • Grundsätzlich eignen sie sich vor allem, wenn Sie eine größere Summe zur Verfügung haben, die Sie mittel- oder langfristig anlegen möchten.
  • Die komplette Einmalanlage wird sofort verzinst. Daraus ergibt sich möglicherweise eine schnelle Rendite.

    Vorteile von Einmalanlagen / Bild: Andrey_Popov/Shutterstock

    Vorteile von Einmalanlagen / Bild: Andrey_Popov/Shutterstock

  • Mit Einmalanlagen in ein Tagesgeldkonto haben Sie ein geringeres Risiko: Ihr Vermögen wird mit einem festen Satz verzinst, der Ihnen von Anfang an bekannt ist. Sie können jederzeit über das Geld verfügen und somit entsprechend Ihrer individuellen Pläne flexibel agieren.
  • Wenn Sie in Aktien investieren, können Sie diese jederzeit an der Börse an- und verkaufen.
  • Um den jeweils bestmöglichen Zeitpunkt zu erwischen, haben Sie bei der Investition in Investmentfonds oder Aktien die Möglichkeit, einzelne Anteile über einen Zeitraum von mehreren Wochen oder Monaten zu kaufen.

Was sollten Sie beachten?

  • Auf Einmalanlagen in Fonds sind sogenannte Ausgabeaufschläge zu zahlen. Darunter versteht man einen Beitrag, der beim Erwerb des Fonds fällig wird. Seine Höhe legt die Kapitalanlagegesellschaft fest. Dieser schwankt zwischen null und sieben Prozent. In erster Linie werden damit Kosten des Vertriebs gedeckt.
  • Oft erhalten Anleger 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag. Das gilt allerdings nur in Verbindung mit einer bestimmten Mindestanlagesumme.
  • Wenn Sie in Wertpapiere investieren, haben Sie grundsätzlich ein größeres Risiko: Wenn der Kurs fällt, wirkt sich das auch negativ auf Ihr Vermögen aus.
  • Selbst wenn Sie einen größeren Betrag zur Verfügung haben, sollten Sie in verschiedene Anlageformen investieren. Damit erzielen Sie eine größtmögliche Risikostreuung.

Ein Kooperationspartner der 1822direkt ist die Allianz, die Ihnen die Möglichkeit bietet, mit einer Einmalanlage in eine Rentenversicherung zu investieren und damit langfristig von lukrativen Konditionen zu profitieren.

Bei der Vermögensverwaltung kooperiert die 1822direkt mit dem 1822 Private Banking der Frankfurter Sparkasse sowie mit der Frankfurter Bankgesellschaft. Gerne informieren wir Sie unter 069 941700 und vereinbaren für Sie einen unverbindlichen Termin mit den Experten.

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