Ihre persönliche Energiewende

3 wenig bekannte Tipps, mit denen Sie Strom und Energie im Haushalt sparen

Die Politiker streiten sich ausdauernd um die Energiewende und darüber, wie sie denn bewerkstelligt werden soll. Wenn Sie schon jetzt Ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten wollen, haben Sie im Haushalt zahlreiche Möglichkeiten. Denn es gibt überraschend viele Tipps, mit denen Sie kräftig sparen können, ohne auf etwas verzichten oder sich groß anstrengen zu müssen.

Drei dieser Tipps, mit denen Sie nicht nur Strom und Energie einsparen, sondern auch Ihr Portemonnaie schonen, haben wir Ihnen heute zusammengestellt.

Tipp 1: Möbel rücken kann die Stromrechnung drücken

Dass Sie die Heizung nachts oder bei Abwesenheit nie ganz ausstellen sollten, um eine unnötige Auskühlung zu verhindern, haben Sie bestimmt schon gehört. Aber haben Sie auch schon einmal daran gedacht, dass Ihre Einrichtung etwas mit den Heizkosten zu tun hat?

Ein Sofa zum Beispiel, das vor der Heizung steht, hindert die Wärme daran, sich im Raum zu verteilen. Die Wärmestrahlung, die das wohlig warme Gefühl hervorruft, wird direkt abgefangen. Der Effekt dann: Die Heizung wird unnötig hoch eingestellt.

Das heißt für Sie: Gehen Sie jetzt in der Heizperiode noch einmal mit offenen Augen durch Ihre Wohnung. Wenn Möbel vor Heizkörpern stehen, stellen Sie sie um, damit die Wärme sich besser ausbreiten kann.

Tipp 2: Ofen später ein- und früher ausschalten

Backen Sie gern? Lieben auch Sie Aufläufe? Dann haben Sie häufig Gelegenheit, Strom für den Ofen zu sparen. Später ein- und früher ausschalten, heißt die einfache Methode, mit der Sie rund 20 % der fürs Backen nötigen Energiekosten einsparen. Denn was sich viele nicht klarmachen: Vorheizen ist meist unnötig! Und die Restwärme kann auch prima genutzt werden.

Das heißt für Sie: Bei den meisten Ofengerichten können Sie auf das Vorheizen verzichten und die Garzeit leicht verlängern. Nach diesem Muster:

  • 10 Minuten vorheizen und 10 Minuten backen ergibt 20 Minuten Stromverbrauch
  • 15 Minuten backen ohne vorheizen ergibt 15 Minuten Stromverbrauch – 5 Minuten gespart!

Das funktioniert bei den meisten Gerichten. Nur wenn eine ausgeprägte Kruste wichtig ist, sollten Sie nicht aufs Vorheizen verzichten.

Tipp 3: Nicht zu kalt!

Ein häufig unterschätzter Stromfresser mit viel Sparpotenzial ist auch der Kühlschrank. Kein Wunder, schließlich läuft er Tag und Nacht! Der wichtigste Tipp hier: Übertreiben Sie es mit der Kälte nicht. Aus Angst vor verdorbenen Lebensmitteln stellen viele die Temperatur niedriger als nötig.

Das heißt für Sie: Optimal sind beim normalen Kühlschrank 7 Grad. Beim Gefrierschrank reicht eine Temperatur von minus 18 Grad aus. Und auch beim Kühlschrank gilt wie bei der Wohnung: Räumen Sie auf und sorgen Sie dafür, dass die Luft im Inneren frei zirkulieren kann. Sonst entsteht schnell ein Wärmestau, der dazu führen kann, dass der Kühlschrank häufiger als nötig anspringt.

Schreibe einen Kommentar