Ihr Urlaub 2016: Was Sie wissen sollten, wenn Sie online Reisen buchen

Wer die kleinen Tricks der Buchungsportale kennt und sich die Zeit nimmt Urlaubsangebote zu vergleichen, kann sich Kosten und Ärger sparen

Ertappen Sie sich bei dem tristen Februarwetter auch immer häufiger dabei, wie Sie auf Urlaubsseiten surfen und nach schönen Angeboten ausschauen halten?

Gleichzeitig locken die Anbieter mit Frühbucher-Rabatten. Die perfekte Zeit also, um einen Traumurlaub zu buchen. Wichtig dabei: Schauen Sie immer genau hin und buchen Sie nie spontan ohne Prüfung des Angebots. Denn wenn sie online Reisen buchen lauern immer wieder Fallen. Hier sind drei der häufigsten Ärgernisse, die Sie leicht vermeiden können:

Falle 1: Blind auf Buchungsportale verlassen

Bei Urlaubsbuchungen besonders beliebt sind die Preisvergleichsportale. Wer einen bestimmten Urlaub sucht, kann hier sein Ziel eingeben und bekommt die günstigsten Anbieter angezeigt – die besten Angebote ganz oben. Das zumindest hoffen die Nutzer. Doch das ist nicht immer so.

Was viele nicht wissen: Die Betreiber solcher Portale, die für den Nutzer kostenlos sind, wollen auch Geld verdienen. Und das machen sie häufig durch Verträge mit Reiseanbietern. Nach einer Untersuchung von Stiftung Warentest sind die Ergebnislisten mitunter nach unklaren Kriterien sortiert. Im Klartext: Es kann passieren, dass bevorzugte Angebote an der Spitze der Empfehlungen stehen – auch wenn es sich dabei nicht unbedingt um das beste Angebot handelt.

  • Tipp: Verlassen Sie sich nie blind auf das Ergebnis von Preisvergleichs- oder Buchungsportalen. Sortieren Sie die Ergebnislisten selbst nach anderen Kriterien – etwa aufsteigend nach Preis, um die günstigsten Angebote zu sehen. Recherchieren Sie auch bei anderen Portalen oder den Anbietern direkt bevor Sie Ihre Urlaubsreisen online buchen.

Falle 2: Zu schnell unüberlegt buchen – lassen Sie sich nicht unter Druck setzen

Wenn Sie schon einmal auf einer Buchungsseite im Internet waren, kennen Sie die Warnhinweise, die oft rot gestaltet sind und sofort ins Auge springen: „Nur noch 3 Plätze frei“. Oder „9 Personen schauen sich gerade dieses Angebot an“.

  • Tipp: Sie sollten Urlaubsangebote vergleichen und das in Ruhe: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen – in den meisten Fällen handelt es sich schlicht und einfach um einen kleinen Trick: Die Besucher der Seite sollen dazu bewegt werden, schnell und spontan die Buchung abzuschließen. Wer entspannt bleibt und das gleiche Angebot ein paar Tage später besucht, stellt schnell fest, dass es sehr wohl noch ausreichend Plätze gibt.

Falle 3: Zusatzangebote beim Buchungsabschluss

Wenn der Wunschurlaub zu einem traumhaften Preis gefunden ist, taucht schnell die nächste Falle auf: Bei der Buchung versuchen manche Buchungsportale, Zusatzleistungen zu verkaufen. Beliebtes Beispiel: Reiserücktrittsversicherungen. Das kann durchaus sinnvoll sein. Aber viele Kunden, die das versteckte Kleingedruckte nicht genau gelesen haben, haben schon versehentlich eine viel zu teure Reiserücktrittsversicherung mit unbegrenzter Laufzeit gebucht, obwohl sie eigentlich nur einen Schutz für die geplante Reise haben wollten.

  • Tipp: Seien Sie generell vorsichtig mit Zusatzleistungen beim Abschluss von Buchungen. Überlegen Sie sich vorher, was Sie haben wollen und was nicht, und lassen Sie sich nicht spontan davon abbringen. Wenn Sie doch etwas Zusätzliches haben möchten, lesen Sie die Konditionen sehr genau durch, und prüfen Sie, ob Sie es auf anderem Weg nicht günstiger bekommen können.

 

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