Hausbau 2016: Lassen Sie sich von den versteckten Baunebenkosten nicht überraschen

Häufig unterschätzt: Nebenkosten, die bei Kauf und Bau einer Immobilie auftauchen

Die Hausbau-Zinsen sind immer noch niedrig und die Mieten in beliebten Gegenden und Städten steigen immer weiter: Der Zeitpunkt ist genau richtig, um an die eigenen vier Wände zu denken und den Traum vom Haus oder der Eigentumswohnung zu verwirklichen. Wenn auch Sie deshalb 2016 Ernst mit dem Eigenheim machen wollen, sollten Sie gut planen und einen Fehler vermeiden, den viele beim ersten eigenen Bau machen. Der Fehler lautet:

Baunebenkosten unterschätzen.

So wie bei der Miete einer Wohnung die Nebenkosten zu einer immer größeren Belastung werden, sind die Baunebenkosten zu einem Faktor geworden, den viele unterschätzen.

Der typische Verlauf bei solchen Problemen: Die hoffnungsvollen Häuslebauer planen so groß wie möglich. Haus und Grundstück oder die Eigentumswohnung sind so groß und teuer, dass die Baufinanzierung und die monatlichen Raten gerade noch eben geschultert werden können. Schließlich will man ja nicht zu klein planen. Ein Haus baut man meist nur einmal im Leben – da soll der Platz möglichst ausreichend sein. Nur in der Planungs- und Bauphase kommen dann immer mehr Baunebenkosten hinzu, an die keiner zuvor gedacht hat. Und dann kann es schnell eng werden, wenn kein finanzielles Polster eingeplant ist. Hier ein Schnellüberblick über einige der Nebenkosten, die auf Sie zukommen können, die Einsteiger ins Thema gern übersehen:

  • Maklerkosten: Wer eine Immobilie über einen Makler kauft, zahlt die Mieter müssen den Makler seit dem vergangenen Jahr nicht mehr bezahlen, wenn der Vermieter ihn beauftragt hat. Beim Kauf ist aber alles beim Alten geblieben. Das heißt: Wird der Kaufvertrag unterschrieben, der auf Vermittlung des Maklers zustande gekommen ist, wird sofort eine Provision von 5 % oder mehr fällig. Hier geht es also schon um Summen von mehreren Tausend Euro.
  • Notargebühren Hauskauf: Noch einmal etwa 1 % des Kaufpreises – je nach Kaufpreis – will dann auf jeden Fall der Notar haben, der den Kaufvertrag beglaubigt. Das Geld lässt sich nicht einsparen, denn die notarielle Beglaubigung ist Pflicht.
  • Grunderwerbsteuer: Der nächste, der die Hand aufhält, ist der Fiskus. Bei jedem Grundstückskauf wird Grunderwerbsteuer fällig: je nach Bundesland 3,5 bis 5,5 % des Kaufpreises, also noch einmal ein vier- oder gar fünfstelliger Betrag bei größeren oder teureren Grundstücken.

Das heißt für Sie: Wenn Sie 2016 bauen oder kaufen wollen, starten Sie mit einer Budgetplanung, in der die Baunebenkosten eingerechnet sind. Kauf- oder Baupreis allein dürfen Ihren finanziellen Spielraum nicht komplett aufbrauchen.

Tipp: Im Baufinanzierungsrechner der 1822direkt werden die wichtigsten Baunebenkosten von Anfang an mit eingeplant. So können Sie das Budget für Ihren Immobilienkauf sicherer kalkulieren und Überraschungen durch Zusatzkosten besser vermeiden.

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