Gute Vorsätze 2017: So einfach halten Sie durch

Eine einfache Methode, mit der Sie durchziehen, was Sie sich für 2017 vorgenommen haben

So verwirklichen Sie Ihre guten Vorsätze / Bild: iStock

So verwirklichen Sie Ihre guten Vorsätze / Bild: iStock

Haben Sie für 2017 schon gute Vorsätze gefasst? Mehr Geld sparen? Oder öfter ins Fitness-Studio gehen? Sich gesünder ernähren? Bei vielen Menschen ist schon am zweiten oder dritten Tag, spätestens aber nach ein paar Wochen alles wieder beim Alten und die Vorsätze längst gebrochen.

Warum scheitern persönliche gute Vorsätze fürs neue Jahr immer wieder?

Ein Grund dafür ist: Die Latte wird zu hoch gelegt! Dadurch ist Frust programmiert. Nutzen Sie deshalb die einfache Oder-Technik, mit der Sie gute Vorsätze viel leichter tatsächlich umsetzen können.

Beispiel: In Ihren persönlichen Zielen planen Sie für 2017, dass Sie mehr für Ihre körperliche Fitness tun wollen. In dieser Situation planen Sie dann die meisten Sachen wie:

„Ich gehe ab Januar zweimal pro Woche ins Fitness-Studio.“

Oder:

„Ich gehe ab sofort dreimal pro Woche morgens vor der Arbeit joggen!“

Das Ergebnis solcher guten Vorsätze kennen Sie in 90 % der Fälle: Es klappt vielleicht ein oder zwei Wochen, dann nochmal mit schlechtem Gewissen im zweiten Anlauf im Februar und dann ist die Sache meist vom Tisch. Frust breitet sich aus, weil es mal wieder nichts mit der gesunden Lebensweise geworden ist. Man verschiebt die Sache also auf unbestimmte Zeit in die Zukunft…

Der Fehler in diesem konkreten Beispiel: Zweimal ins Fitness-Studio zu gehen oder dreimal zu joggen – das ist viel. Die Überwindung ist groß und die Zeitplanung muss komplett umgestellt werden, um genügend Zeit dafür frei zu schaufeln.

Mit dieser Technik werden gute Vorsätze einfacher

Machen Sie es sich einfacher: Arbeiten Sie bei Ihren persönlichen Vorsätzen und Zielen mit der Oder-Technik. Im Beispiel mit der körperlichen Fitness formulieren Sie Ihr Vorhaben jetzt so:

„Ich tue 2017 etwas für meine Fitness.“ Dazu werde ich:

  • Ab sofort alle Aufzüge und Fahrstühle meiden und stattdessen die Treppe gehen.
  • Oder: Morgens ein 15-Minuten-Fitnessprogramm mit Liegestützen etc. nach der Anleitung der neuen Fitness-App machen.
  • Oder: Im Optimalfall zweimal pro Woche ins Fitness-Studio gehen.

Der entscheidende Unterschied: Klappt es mit dem Optimal-Vorhaben nicht, können Sie immer einen Gang zurückschalten und das mittlere oder kleinere Ziel verwirklichen – selbst wenn bei der Arbeit der größte Stress herrscht und keine Zeit fürs Studio oder morgendliche Übungen mit der Fitness-App ist. Sie integrieren Ihre neue fitnessorientierte Verhaltensweise so leichter in den Alltag, ohne den einen großen Schritt machen zu müssen, an dem viele schnell scheitern.

Schreibe einen Kommentar