Geldgeschichte: Girokonto

Jeder hat es, jeder braucht es: Um am bargeldlosen Zahlungsverkehr teilnehmen zu können, ist ein Girokonto nicht mehr aus dem Alltag wegzudenken. Doch wie fing eigentlich alles an? Die 1822direkt beleuchtet die Geschichte des Girokontos.

Zahlen und Fakten – die Geschichte des Girokontos

  • 11. Jahrhundert: Erste Überlieferungen von Gut- und Lastschriften
  • 14. Jahrhundert: Beginn des überregionalen bargeldlosen Zahlungsverkehrs
  • 1619 Gründung der Hamburger Bank – Beginn des Giroverkehrs
  • 1875 Gründung der Deutschen Reichsbank – Ausdehnung des Giroverkehrs auf ganz Deutschland
  • 1908 Einführung des Postscheckverkehrs

Geldgeschichte: Wie alles begann

Die Geschichte des Girokontos ist eng mit der Geschichte des Geldes verknüpft. Lange Zeit vor Christus war es üblich, beim Handel gegen Naturalien zu tauschen – Kleidung gegen eine Mahlzeit, Waffen gegen Vieh. Schließlich wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. damit begonnen, wertvolle Metalle in Form zu gießen und diese zum Tausch einzusetzen: Das erste Münzgeld war entstanden. Die ersten Vorläufer der Papierscheine wurden ebenfalls bereits vor Christus verwendet, standardisiert wurden sie erstmals im 7. Jahrhundert durch die Chinesen.

Das Konto des „kleinen Mannes“

Bis zum Konto war es jedoch noch ein langer Weg. Mit der Gründung der Deutschen Reichsbank im Jahr 1875 wurde der Grundstein des zukünftigen bargeldlosen Zahlungsverkehrs gelegt. Bis zur Einführung des Postüberweisungs- und Scheckverkehrs, blieb die Giroeinrichtung jedoch nur den wohlhabenden Bürgern vorbehalten. Die Geschichte des Girokontos wurde in großem Maße durch die Deutsche Reichspost vorangetrieben, die den Postscheckverkehr etabliert hat.

Geldgeschichte: Von der Lohntüte zum Konto

Lange Zeit wurde dem Arbeiter das Arbeitsentgelt am Zahltag in einer Tüte aus Papier überreicht – die sogenannte Lohntüte. Ab 1957 forderten immer mehr Unternehmen und Behörden Ihre Mitarbeiter auf, sich das Gehalt auf ein Bankkonto auszahlen zu lassen. Die erfolgreiche Geschichte des Girokontos nimmt ihren Lauf, denn bereits 1958 gab es in der Sparkassenorganisation etwa 4,7 Millionen Girokonten.

Wie das Konto zum Namen kam

Der Begriff „Girokonto“ stammt aus dem Italienischen.
•„giro“ bedeutet: Umdrehung oder Kreislauf
•„girare“ steht für: sich drehen, kreisen lassen
Das Geld befindet sich im Umlauf, geht ein und wieder ab und ist somit Dreh- und Angelpunkt des täglichen Zahlungsverkehrs.

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