Freiheit für die Heizkörper! Energiespar-Tipps zu Beginn der Heizperiode

Die Temperaturen fallen nachts schon unter die 10 Grad – es lässt sich nicht länger leugnen: Der Sommer ist vorbei, und die Heizperiode beginnt. Das ist eine gute Gelegenheit, die eigenen Gewohnheiten beim Heizen zu überprüfen. Denn wer jetzt, ohne darüber nachzudenken, das Thermostat aufdreht, könnte schon bei der nächsten Nebenkostenabrechnung eine unangenehme Überraschung erleben. Prüfen Sie jetzt, ob Sie alle Regeln für sparsames Heizen befolgen. Hier drei wichtige Tipps und Tricks, die Sie schnell umsetzen können:

Energiespar-Tipp 1: Jeder Grad zahlt sich aus

Prüfen Sie, ob die gewohnte Temperatur während der Heizperiode im Herbst und Winter wirklich so hoch sein muss. Schon ein einziger Grad Temperatur weniger kann bis zu 6 Prozent an Energie und damit an Heizkosten sparen! Wenn Sie mit einer kuscheligen Decke oder einem warmen Pullover zwei oder drei Grad einsparen können, wird das richtig lukrativ.

Voraussetzung dafür sind aber gut regelbare Heizungsventile, die eine möglichst genaue Einstellung zulassen. Sind die Ventile veraltet, kann sich angesichts dieser Sparmöglichkeit ein Austausch schnell lohnen! Dann können Sie auch gleich zu über alle Wochentage programmierbaren Ventilen greifen, die automatisch für eine Temperaturabsenkung in der Nacht und zu den Zeiten sorgen, in denen Sie außer Haus sind.

Energiespar-Tipp 2: Freiheit für die Heizkörper

Schon bei der Einrichtung der Wohnung können Sie Heizkosten sparen! Was viele nicht bedenken: Ist der Heizkörper durch Möbel zugestellt, wird wertvolle Energie verschwendet. Ein Schreibtisch oder ein Sofa vor dem Heizkörper kann deshalb teuer werden.

Der Heizkörper muss die Strahlungswärme und die erwärmte Luft möglichst frei in den Raum geben. Das funktioniert am besten, wenn möglichst viel freier Raum um ihn herum ist.

Das heißt für Sie: Gehen Sie einmal kritisch durch alle Ihre Räume, und stellen Sie die Möbel, wenn nötig, so um, dass die Heizkörper möglichst frei sind.

Extra-Tipp: Wenn Sie in einem eher schlecht gedämmten Altbau wohnen, kann es sich auch lohnen, den Heizkörper zur Wand hin mit Dämmplatten zu versehen. So wird mehr von der wertvollen Wärme in den Raum abgegeben.

Energiespar-Tipp 3: Der 200-€-Trick beim Lüften

Die Zahl ist erschreckend: Ein Fenster, das konstant auf Kipp steht, kann bis zu 200 € pro Heizsaison kosten, weil die wertvolle Wärme durch den Lüftungsspalt ungehindert nach draußen dringt. Dauergeöffnete Fenster sind während der Heizsaison also tabu.

Das heißt für Sie: Damit Sie trotzdem eine angenehm frische Luft haben, lüften Sie zweimal täglich kurz aber kräftig. Reißen Sie die Fenster für ein paar Minuten weit auf, damit beim Durchzug die Luft ausgetauscht wird. Drehen Sie dazu die Heizungsventile ab. Schließen Sie die Fenster wieder, bevor der Raum auskühlt – es soll nur kurz die Luft ausgetauscht werden.

 

 

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