Forward-Darlehen zur günstigen Anschlussfinanzierung Ihrer Baufinanzierung: So funktioniert das!

Finanzieren Sie sich jetzt Ihre Traumimmobilie.*

Mit dem Forward-Darlehen günstige Zinsen für später sichern

Sind Sie gerade noch mit der Finanzierung Ihrer Immobilie beschäftigt? Mit einem Forward-Darlehen als Form der Anschlussfinanzierung können Sie sich schon jetzt günstige Zinsen zur Tilgung Ihrer Restschuld sichern. Wie das genau funktioniert? Wir erklären es Ihnen!

Was ist ein Forward-Darlehen?

Ein Forward-Darlehen ist eine besondere Form der Anschlussfinanzierung Ihres bestehenden Immobiliendarlehens. Sie haben aktuell ein Immobiliendarlehen. Wenn die Zinsen gerade günstig sind, sichern Sie sich diese mit dem Forward-Darlehen schon jetzt (noch vor Auslaufen einer bestehenden Zinsbindung) für Ihre Anschlussfinanzierung.

Der größte Vorteil dieses Anschlussdarlehens: Sie sichern sich ein günstiges Zinsniveau. Wenn die Zinsen in der Folgezeit steigen, haben Sie auf diese Weise Geld gespart.

Wie funktioniert das Forward-Darlehen genau?

Ein Forward-Darlehen ist im Grunde nichts anderes als ein Annuitätendarlehen und funktioniert auch so: Sie vereinbaren mit Ihrer Bank bestimmte Konditionen. Dazu gehören eine feste Zinsbindung sowie eine gewisse Laufzeit. Daraus errechnet sich dann die Höhe Ihrer Rate, die Sie monatlich zahlen. Ab wann können Sie ein solches Darlehen abschließen? Das ist das Besondere an dieser Form der Anschlussfinanzierung. Sie können das Darlehen bereits bis zu fünf Jahre vor Auslauf des bestehenden Kreditvertrags abschließen. Haben Sie das gemacht, ist der Vertrag selbstverständlich bindend. Ausbezahlt wird es, wenn die Zinsbindung des bestehenden Kredits ausgelaufen ist. Die Zeit zwischen dem Abschluss des Darlehens und dessen Auszahlung nennt man Forward-Periode. Für diese Periode berechnen Banken dem Kreditnehmer einen Zinsaufschlag. Hier gilt: Je länger die Periode, desto höher fällt der Aufschlag aus.

Wie wird der Zinsaufschlag berechnet?

Den Zinsaufschlag verlangen die Banken dafür, dass Sie Ihnen die günstigen Zinsen reservieren. Maßgebend für dessen Berechnung sind folgende Komponenten:

  • Höhe des Zinssatzes, den Sie sich sichern möchten
  • Vorlaufzeit in Monaten
  • Berechneter Aufschlag der Bank

Beispiel: Die Bank berechnet einen Aufschlag von 0,02 Prozent pro Monat. Sie wählen eine Forward-Periode von 36 Monaten. Der Zinssatz, den Sie sich sichern möchten, beträgt 1,5 Prozentpunkte. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

  • 0,02% (Aufschlag der Bank) x 24 Monate (Vorlaufzeit) + 1,5% (gesicherter Zinssatz) = 1,98 %

Wenn Sie sich für 10 Jahre einen Zinssatz von 1,5 % festschreiben lassen, und den Zinsaufschlag von 0,48 % addieren, beträgt Ihr gebundener Sollzins in 24 Monaten 1,98 % p.a.

Wann lohnt sich ein Forward-Darlehen?

Weil das Hauptziel des Forward-Darlehens darin besteht eine feste Kalkulationsbasis für die Zukunft zu haben, lohnt es sich besonders in der aktuellen Niedrigzinsphase ein Forward-Darlehen abzuschließen.

Sichern Sie sich schon jetzt günstige Zinsen für einen späteren Zeitpunkt.**

Welche Vor- und Nachteile hat ein Forward-Darlehen?

Ob sich ein Forward-Darlehen lohnt, hängt in erster Linie von der zukünftigen Zinsentwicklung ab. Wie sich diese verhält, kann nie mit Gewissheit vorhergesagt werden. Um trotzdem eine fundierte Entscheidung für oder gegen eine entsprechende Anschlussfinanzierung zu treffen, sollten Sie Ihr Vorhaben mit Experten besprechen und die Vor- sowie Nachteile gegeneinander abwägen:

Vorteile

  • Mit dem Forward-Darlehen schreiben Sie sich aktuell günstige Zinsen für einen späteren Zeitpunkt fest und haben so die Möglichkeit Kosten zu sparen.
  • Ein Festschreiben der Zinsen gibt Ihnen optimale Planungssicherheit: Mit dem Darlehen wissen Sie schon heute, welche monatliche Rate Sie nach Ablauf der aktuellen Sollzinsbindung für Ihre Immobilienfinanzierung aufbringen müssen.
  • Während der Forward-Periode fallen keine Bereitstellungszinsen an.

Nachteile

  • Steigen die Zinsen, wie Sie es mit Abschluss des Forward-Darlehens erwartet haben, sparen Sie Geld. Grundsätzlich tragen Sie aber immer das Risiko, dass die Zinsen auch sinken können. In diesem Fall sind Sie an das Darlehen gebunden und zahlen die Höhe der Zinsen, die Sie beim Abschluss der Anschlussfinanzierung vereinbart haben.
  • Für die Reservierung der günstigen Zinsen zahlen Sie einen Zinsaufschlag.
  • Sie binden sich mit dem Abschluss eines Forward-Darlehens relativ weit im Voraus an einen Zinssatz sowie einen Anbieter.

Forward-Darlehen zur Hausfinanzierung?

Ein Forward-Darlehen zur Hausfinanzierung lohnt sich vor allem in zwei Fällen:

  • Die Zinsen sind beim Abschluss der Anschlussfinanzierung besonders niedrig.
  • Es wird erwartet, dass die Zinsen in den nächsten Monaten oder Jahren steigen.

Wie stellen Sie den Antrag auf ein Forward-Darlehen?

Das geht ganz bequem online. Füllen Sie einfach den Antrag auf unserer Webseite aus und wir setzen uns anschließend mit Ihnen in Verbindung.

*Bild 1: 4 PM production/Shutterstock
**Bild2: dotshock/Shutterstock

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