Förderung von Solaranlagen: Diese Möglichkeiten gibt es

Bild: palidachan/Shutterstock

Ihnen stehen verschiedene Fördermöglichkeiten zur Verfügung*

Förderung von Solaranlagen

Die Installation von Photovoltaikanlagen auf dem Dach wird immer beliebter. Nicht nur, weil diese eine umweltfreundliche Alternative darstellen, mit der Haushalte Strom beziehen können. Ebenso wird die Finanzierung von Photovoltaikanlagen von Bund, Ländern sowie Banken gefördert. Hierfür stehen Ihnen verschiedene Varianten zur Verfügung.

Welche Fördermöglichkeiten gibt es?

In Bezug auf eine mögliche Förderung der Solaranlage haben Sie grundsätzlich die Wahl zwischen unterschiedlichen Maßnahmen:

  • Zuschuss vom Staat in Form der Einspeisevergütung
  • Zinsgünstige Kredite von der Bank
  • Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten

Wichtige Info für Sie: Wenn Sie ein Familien- oder Mietshaus besitzen, für das Sie die Solarförderung für eine Anlage bis 100 kWp beantragen möchten, gilt: Die Anlage wird auch nach dem neuen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) durch die Einspeisevergütung gefördert.

Förderung durch die Einspeisevergütung als Maßnahme vom Staat

Solarstrom, den Sie mit Ihrer Photovoltaikanlage selbst erzeugen, können Sie ebenso in das öffentliche Netz einspeisen. Wenn Sie sich für diese Variante entscheiden, haben Sie einen gesetzlichen Anspruch auf Einspeisevergütung in unterschiedlicher Höhe:

  • Leistung bis 10 KWp auf Ein- oder Zweifamilienhäusern: 12,20 Cent pro KWh
  • Leistung zwischen 10 und 40 KWp auf Verwaltungen, Schulen, Hallen und sonstigen Überdachungen: 11,87 Cent pro KWh
  • Leistung zwischen 40 und 100 KWp auf Verwaltungen, Schulen, Hallen und sonstigen Überdachungen: 10,61 Cent pro KWh
  • Leistung von 100 KWp auf Nichtwohngebäuden: 8,44 Cent pro KWh

Die Förderung der Solaranlage gilt für 20 Jahre zum gleichen Vergütungssatz.

Förderprogramm Erneuerbare Energien Standard durch die KfW

Zur Förderung von Solaranlagen bietet die KfW-Bank ein spezielles Programm: Das Förderprogramm „Erneuerbare Energien Standard“. Mit dessen Nutzung erhalten Sie Kredite mit günstigen Zinssätzen, um Ihre Solaranlage zu finanzieren. Dabei gelten folgende Bestimmungen:

  • Die maximale Laufzeit des Darlehens beträgt 20 Jahre
  • Sie haben die Option einer tilgungsfreien Anlaufzeit von bis zu 3 Jahren

Der Zinssatz wird in der Regel für die komplette Laufzeit von 10 Jahren festgeschrieben. Seine Höhe ist jeweils abhängig von der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt. Insgesamt ist für die Konditionen des Darlehens zudem die Bonität des Kreditnehmers entscheidend.

Wichtige Info für Sie: Wenn Sie das Förderprogramm der KfW-Bank in Anspruch nehmen möchten, müssen Sie einen Antrag bei Ihrer Hausbank stellen, bevor Sie beginnen, in die Anlage zu investieren.

Solarförderung durch Banken

Weil viele Banken wissen, wie rentabel Photovoltaikanlagen sind, fördern sie deren Finanzierung durch zinsgünstige Kredite. Auch die 1822direkt bietet Ihnen die Förderung einer Solaranlage mit einem Kredit der Süd-West-Kreditbank zu günstigen Konditionen an. Dabei entscheiden Sie sich zwischen:

  • Unterschiedlich langen Zinsbindungen bis zu 10 Jahren
  • Variablen Laufzeiten bis zu 20 Jahren
  • Maximal 3 tilgungsfreien Anlaufjahren
  • Unterschiedlich hohe Beträge zur Finanzierung Ihrer Photovoltaikanlage

Am besten, Sie informieren sich noch heute über eine Photovoltaik-Förderung und stellen eine unverbindliche Anfrage zu Ihrem Solarkredit.

Bild: Michael Rosskothen/Shutterstock

Spielen Sie mit dem Gedanken, eine Photovoltaikanlage zu installieren?*

Steuerliche Abschreibungsmöglichkeiten

Wenn Sie ein Gewerbe mit der Inbetriebnahme Ihrer Photovoltaikanlage anmelden, haben Sie die Möglichkeit, die Anschaffungs- und Betriebskosten steuerlich abzuschreiben. In der Folge reduziert sich die Höhe Ihrer zu zahlenden Steuern. Zudem können Sie Kosten, die mit der Installation der Photovoltaikanlage entstanden sind steuerlich geltend machen. Dazu gehören beispielsweise:

  • Kosten für Leitern oder Sicherungsmaterial
  • Fahrtkosten
  • Kosten für die Instandsetzung des Daches

Pro Kilowattstunde zahlen Sie mit einer Photovoltaik-Anlage zwischen 9 und 13 Cent, um Ihren Haushalt mit ausreichend Elektrizität zu versorgen. Im Vergleich zu öffentlichen Stromanbietern, bei denen Sie zuweilen das Doppelte zahlen, ist das günstig. Strom, den Sie selbst nicht verbrauchen, können Sie in das Stromnetz einspeisen und sich das vergüten lassen. Insofern kann es durchaus sinnvoll sein, über die Anschaffung einer Photovoltaikanlage nachzudenken und dazu eine der verschiedenen Möglichkeiten der Solarförderung zu nutzen.

 

*Bild 1: palidachan/Shutterstock
*Bild 2: Michael Rosskothen/Shutterstock

Schreibe einen Kommentar