Diversifikation mit verschiedenen Anlagenklassen

„Lege nie alle Eier in einen Korb“. Diese alte Anlegerweisheit meint im Kleinen wie im Großen. Im Kleinen: Geld auf mehrere Aktiengesellschaften verteilen, statt nur Aktien eines Unternehmens zu kaufen. Im Großen: Mehrere Anlageklassen berücksichtigen, statt nur in eine zu investieren.

Diversifikation mit Anlageklassen

Zu einem ausgewogen Depot führt eine Diversifikation mit Anlageklassen. Denn so machen Sie sich nicht abhängig von der Entwicklung eines einzelnen Marktes.

Welche Anlageklassen sind zu berücksichtigen

Der Kapitalmarkt wird aufgeteilt in verschiedene Anlageklassen. Diese unterscheiden sich erheblich voneinander. Hier die wichtigsten Anlageklassen im Überblick

• Aktien
• Renten und festverzinsliche Wertpapiere
• Immobilien
• Liquidität
• Rohstoffe

Diversifikation – Grundlage für die Asset Allocation 

Die Diversifikation mit Anlageklassen stellt die Grundlage dar für die Asset Allocation, die Vermögensverteilung. Die Asset Allocation ist meist Teil der Anlagestrategien, die auf ein ausgewogenes Portfolio abzielen. Durch die Diversifikation mit Anlageklassen können Krisen einzelner Marktsegmente besser abgefedert werden, da die Risiken auf mehrere Risikoträger mit einer möglichst geringen Korrelation verteilt werden.

 Wie eine Diversifizierung mit Anlageklassen aussehen könnte

Diversifikation wird dadurch erreicht, dass jede Anlageklasse in Bezug auf das Gesamtportfolio ein ausgewogenes Gewicht hat. Im simpelsten Fall würden Sie Ihr Vermögen zu je 20 Prozent in die o. g. Anlageklassen investieren. Da sich durch die unterschiedliche Entwicklung der verschiedenen Anlageklassen die Gewichtung mit der Zeit verschiebt, muss nachjustiert werden, damit keine Anlageklasse dominiert.

Individuelle Diversifizierung mit Anlageklassen

Bestimmt haben Sie eine eigene Meinung zu den Renditeaussichten der einzelnen Anlageklassen. Ihr Tagesgeldkonto erhält zwar Liquidität aber Sie halten die Zinsen für zu niedrig – also reduzieren Sie den Anteil im Portfolio. Gold erscheint Ihnen überteuert – also wird in andere Rohstoffe oder Anlageklassen umgeschichtet. Dem Aktienmarkt trauen Sie einen weiteren Anstieg zu – dann erhöhen Sie den Anteil im Depot. Solange Sie die Gewichte nicht extrem verschieben, könnten Sie immer noch von der risikonivellierenden Wirkung der Diversifikation mit Anlageklassen  profitieren. Nachteil: Ein zu häufiges Umschichten der Anlageklassen verursacht hohe Gebühren, und diese wirken sich negativ auf die Rendite aus.

Starr oder flexibel – Sie entscheiden

Ob Sie sich immer wieder einer gleichmäßig verteilten Struktur Ihres Portfolios annähern wollen oder ob Sie bei der Diversifizierung mit Anlageklassen einzelne Sektoren bevorzugen – die Entscheidung liegt ganz bei Ihnen. Es kommt wesentlich auf Ihren Anlagehorizont und auf Ihre Risikoneigung an, wie Sie Ihr Vermögen strukturieren wollen.

Um ein strukturiertes Portfolio aufzubauen, benötigen Sie ein Depot. Eröffnen Sie einfach ein Wertpapierdepot  mit der bei Bestand kostenlosen Depotführung bei der 1822direkt.

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