Einbruchzahlen wieder Rekordniveau – 6 Tipps, wie Sie sich schützen können

In den letzten fünf Jahren sind die Einbruchzahlen deutschlandweit über ein Drittel gestiegen. Gerade zur beginnenden Winterzeit nehmen die Einbruchserien nochmals deutlich zu.

Die Hausratversicherung ersetzt zwar die finanziellen Schäden bei einem Einbruch, doch die enorme psychische Belastung ist nicht zu unterschätzen. So bedeutet ein Einbruch in die eigenen vier Wände, häufig nicht nur, dass die eigene Privatsphäre verletzt wird, sondern auch das Sicherheitsgefühl verloren geht.

Doch wie können Sie sich vor Einbrüchen schützen?

Klug ist grundsätzlich, es Einbrecherbanden schwer zu machen. Denn sobald ein Einbruch länger als zwei bis fünf Minuten dauert, lassen die meisten Diebe von ihrem Vorhaben ab.

Mit diesen sechs goldenen Tipps haben Sie dafür schon eine gute Basis:

Grundregel: Machen Sie es Einbrechern sehr, sehr schwer!

  1. Tipp: Haustür IMMER abschließen! Damit erschweren Sie den Einbruch. Profis benötigen bei nur zugezogenen Türen wenige Sekunden.
  2. Tipp: Fenster, Balkon- und Terrassentüren zu machen! Gekippte Fenster sind offene Fenster.
  3. Tipp: Schlüssel niemals draußen verstecken! Diebesbanden finden ihn!
  4. Tipp: Schlüssel verloren? Wechseln Sie den Schließzylinder aus!
  5. Tipp: Achten Sie auf Fremde in Ihrer Nachbarschaft! Aufmerksamkeit schützt.
  6. Tipp: Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit! Überquellende Briefkästen und Rollläden sind eine Einladung.

Erfolgsformel: Verhalten, gute Nachbarschaft und Sicherheitstechnik

Hausratversicherung - Schützen Sie Ihr Hab und GutDarüber hinaus: Die Täter sind clever und auf dem neusten Stand der Technik – viele Häuser und Wohnungen sind dies nicht. Einbrecher erkunden die Schwachstelle eines Gebäudes – und schlagen zu: Sie hebeln Fenster und Türen in Sekunden auf. Wird im Mehrfamilienhaus bevorzugt über die Eingangstür eingebrochen (rund 56 %) sind es in den Einfamilienhäusern die Balkontüren (rund 41 %) und Fenster (40 %).

Polizei und Wirtschaft bieten deshalb neben den Verhaltenstipps Beratung und Vor-Ort-Begehungen an. Sicherheitstechnik lässt sich häufig preiswert nachrüsten, kluges Verhalten lernen. Das lohnt sich!

Zudem sollten Sie Ihre Hausratversicherung hin und wieder hinsichtlich des Umfangs prüfen.

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