Die 1822direkt erklärt den neuen 5-Euro-Schein

Im Januar hat EZB-Chef Mario Draghi ihn der Öffentlichkeit präsentiert, im Mai soll er europaweit eingeführt werden: Der neue 5-Euro-Schein. Sie fragen sich, ob sich für Sie etwas ändert? Die 1822direkt erklärt Ihnen die Einführung.

5-Euro-Schein: Das ist neu

  • Verbesserte Sicherheitsmerkmale
  • Noch schwerer zu fälschen
  • Längere Lebensdauer durch Lackierung
  • Keine Länderkennung mehr

Eine sichere Sache

Die neue „Europa-Serie“ soll es Fälschern noch schwerer machen, die Scheine zu kopieren. Das Wasserzeichen wurde verändert: Es zeigt die mythologische Figur der Europa. Im Sicherheitsfaden erscheinen abwechselnd das Euro-Symbol und die Wertzahl der Banknote. Das Porträt-Hologramm auf der Vorderseite zeigt ebenfalls das Euro-Symbol, ein Porträt der Europa sowie das Architekturmotiv und die Wertzahl der Banknote. Eine sogenannte Smaragd-Zahl verändert beim Kippen ihre Farbe von smaragdgrün nach tiefblau.

Die neue Optik

Im Vergleich zum alten 5-Euro-Schein gibt es kaum nennenswerte Änderungen. Das Hauptmotiv „Zeitalter und Stile“ sowie das Material wurden beibehalten, die grau-grüne Farbgebung dominiert weiterhin. Das Kürzel der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde statt in fünf in neun Sprachen aufgedruckt. Eine Lackierung sorgt für längere Haltbarkeit und macht die Scheine gleichzeitig etwas schwerer.

Der Fünfer ist nur der Anfang

Nach dem 5-Euro-Schein sollen in den kommenden Jahren nach und nach auch die anderen Scheine angepasst und in Umlauf gebracht werden. Dies wird in aufsteigender Reihenfolge geschehen – der 10-Euro-Schein ist also der nächste, der im neuen Look daher kommen wird. Wann, ist jedoch noch nicht bekannt.

Alte Scheine behalten ihren Wert

Die neuen und die alten 5-Euro-Scheine werden parallel gültig sein. Nach und nach sollen die alten Scheine von Zentralbanken wie der Deutschen Bundesbank aus dem Verkehr gezogen werden.

Schreibe einen Kommentar