Der Tag der Aktie: Gebührenfrei kaufen!

Die erste historisch nachweisbare Aktie wird auf das Jahr 1288 zurück datiert. Eine schwedische Kupfermine in Falun verbrieft in einer Urkunde einen Anteil von 12,5 Prozent.

Tag der Aktie / Bild: Matej Kastelic/Shutterstock

Tag der Aktie / Bild: Matej Kastelic/Shutterstock

Das Prinzip der Aktien hat sich durchgesetzt. Sie sind ein zentrales Instrument für eine funktionierende Wirtschaft. Unternehmen geben sie die Möglichkeit, finanziell zu wachsen und Beschäftigung zu ermöglichen. Und auch aus dem Privatbereich sind sie kaum mehr wegzudenken:

 

 

Renten- und Investmentfonds dienen vielen Anlegern als private Altersvorsorge. Einzelne Anteilseigner nutzen sie zum Aufbau des privaten Vermögens. Anlässlich dieser besonderen Bedeutung wurde der Aktie ein bestimmter Tag eingeräumt: Der „Tag der Aktie“ am 16. März 2017.

Aktien und ihre Geschichte

Noch heute ist die oben genannte schwedische Mine unter dem Namen „Stora Kopparbergs Bergslags Aktiebolag“ als Aktiengesellschaft eingetragen.

Handel an der Börse wird etwa seit dem 15. Jahrhundert betrieben. Die Börse selbst gibt es aber schon länger. Aktien haben eine lange Geschichte, daher auch der „Tag der Aktie“:

  • Um 1100 wird erstmalig die Frankfurter Herbstmesse erwähnt, auf der mit Gütern gehandelt wird.
  • Aus dem Jahr 1288 stammt die erste Urkunde der zuvor genannten Aktie der schwedischen Kupfermine.
  • 1409 kommt es zur Eröffnung der ersten „Börse“ in Brügge. Kaufleute aus Italien kommen mit jenen aus Brügge zusammen, um zu handeln. Vermutlich stammt der Name der „Börse“ aus dieser Zeit, da die Treffen im Haus der Kaufmannsfamilie Van der Beurse stattfanden.
  • Im Jahr 1585 eröffnet die Frankfurter Börse.
  • 1602 schließen sich Gewürzhändler aus Amsterdam zusammen. Als „Vereinigte Ostindische Handels-Kompanie (V.O.C.)“ geben sie Anteile aus, mit denen sich Eigner an dem Unternehmen beteiligen können.
  • Achtzig Jahre später erfolgt die Gründung der ersten deutschen Aktiengesellschaft (AG) durch Friedrich Wilhelm von Brandenburg.
  • Im Jahr 1843 führt Preußen offizielle Gesetze ein, die bei der Gründung einer AG eingehalten werden müssen.
  • Schon sieben Jahre danach gibt es in Preußen insgesamt 400 AGs. Mit über 1,7 Milliarden Mark nehmen Aktiengesellschaften der Eisenbahn rund 72 Prozent des gesamten Grundkapitals ein.
  • 1909 vereinen etwa 5.000 AGs in Deutschland ein Kapital von 14,7 Milliarden Mark.
  • Mit Beginn des ersten Weltkriegs im Jahr 1914 schließen die Börsen. Sie öffnen wieder im Jahr 1917.
  • Seit 1921 dürfen erstmalig auch Frauen an der Börse mit Aktien handeln.
  • Am 25. Oktober 1929 kommt es zu dem bis heute in der Geschichte bekannten „Schwarzen Freitag“, der mit einem Börsenzusammenbruch einhergeht.
  • Mit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wird im September 1945 die Frankfurter Börse als erste deutsche Wertpapierbörse wieder eröffnet. Die Börsen spielen als Finanzvermittler für den Wiederaufbau Deutschlands eine essentielle Rolle.
  • 1988 wird der DAX eingeführt. Er bildet die 30 größten Unternehmen in Deutschland ab. Berücksichtigt werden dafür deren Umsatz an der Börse sowie die Marktkapitalisierung.
  • Im Jahr 1993 wird aus der Frankfurter Wertpapierbörse (FWB) die Deutsche Börse AG. Diese agiert seither als Träger der FWB.

Gründe für den „Tag der Aktie“

Bei dem derzeitigen Leitzins der Europäischen Zentralbank von 0,00 Prozent scheinen Aktien eine profitable Alternative zu Zinseinlagen zu sein. Anleger tendieren zunehmend dazu, ihr Geld in Aktien zu investieren, um von höheren Renditen profitieren zu können. Aktuelle

Jetzt gebührenfrei kaufen / Bild: Christian Colista/Shutterstock

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Rekordstände sowie Studien belegen, dass es kaum Anlagealternativen gibt, die ebenso hohe Gewinne einfahren können. Natürlich bringen sie ebenfalls Risiken mit sich, denn niemand weiß im Voraus, wie sich der Kursverlauf verhalten wird. Wenn Sie erstmalig an einer Investition in Aktien interessiert sind und den „Tag der Aktie“ nutzen möchten, sollten Sie sich daher vorab unbedingt ausführlich informieren. Falls Sie sich schon länger mit dem Thema auseinander setzen und sich bereits für einen Kauf entschieden haben, können Sie den „Tag der Aktie“ direkt für sich nutzen: Zusammen mit führenden Direktbanken bietet die Frankfurter Börse für den 16. März 2017 eine besondere Aktion an: Für den Kauf einer DAX-Aktie oder von ausgewählten ETFs auf den DAX erlässt Ihnen die Börse Frankfurt ab einem Ordervolumen von 1.000 € die Ordergebühren sowie weitere Entgelte.

Vorteile einer Investition in Aktien 

  • Wenn Sie Aktien besitzen, partizipieren Sie an deren Kursentwicklung. Ist diese langfristig positiv, könnte dies auch zu einer steigenden Nachfrage der Aktie führen. Dies könnte wiederum zu einem steigenden Kurs führen.
  • Viele AGs schütten eine Dividende an Anteilseigner aus. Damit werden Sie als Aktionär an den Gewinnen des Unternehmens beteiligt. Grundsätzlich gilt: Je mehr Aktien Sie von einem Unternehmen besitzen, desto höher fällt Ihre Beteiligung am Gewinn aus.
  • Sie sind in der Regel flexibel an der Börse handelbar. Das heißt, dass sie zu Börsenöffnungszeiten jederzeit ge- und verkauft werden können. Je nachdem, welcher Anlagetyp Sie sind, können Sie entsprechend langfristig oder kurzfristig bei der Investition in eine Aktie bleiben.
  • Mit Aktien können Sie derzeit höhere Renditen einfahren als mit einer Investition in eine Zinsanlage. Der Leitzins liegt aktuell bei 0,00 Prozent.
  • Mit einer Stammaktie verfügen Sie außerdem über ein Stimmrecht während der Hauptversammlung der AG.

Risiken einer Investition in Aktien

  • Kursrisiko: Im Gegensatz zu einem Tagesgeldkonto oder einem Sparbuch bieten Aktien keine feste Rendite. Diese ist abhängig von der Entwicklung des jeweiligen Kurses sowie der Ausschüttung der Dividende. Der Gewinn hängt insofern sehr stark vom Erfolg des Unternehmens ab.
  • Dividendenrisiko: Eine Garantie auf eine feste Rendite erhalten Sie dabei nicht. Sie haben nur die Option, auf gute Kursentwicklung zu hoffen.
  • Insolvenzrisiko: Wenn die Kurse fallen, müssen Sie als Anleger Verluste hinnehmen. Im schlimmsten Fall, wenn das Unternehmen Konkurs anmelden muss, droht ein Verlust von 100 Prozent. Die Gründe hierfür sind sehr vielfältig, daher können beispielsweise auch psychologische Gründe tiefgreifenden Einfluss haben.
  • Im Rahmen der Abgeltungssteuer sind Kursgewinne seit 2009 steuerpflichtig.

Wenn Sie vorhaben, in Aktien zu investieren und dafür den „Tag der Aktie“ nutzen möchten, informieren Sie sich am besten vorab bei der 1822direkt. Hier haben Sie auch die Möglichkeit, ein Wertpapierdepot zu eröffnen, welches Sie für den Handel mit Aktien benötigen.

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