Bauzinsen und ihre Entwicklung 2018 – eine Prognose

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Bauzinsen und ihre Entwicklung 2018

Haben Sie aktuell oder in naher Zukunft vor, eine Immobilie zu kaufen oder zu bauen? Dann interessieren Sie sich sicher für die momentanen Hypothekenzinsen sowie die Bauzinsen-Entwicklung für das Jahr 2018. Schließlich sind die Bauzinsen und ihre Prognose ein entscheidender Faktor dafür, zu welchen Konditionen Sie ein Darlehen aufnehmen können und wie günstig oder teuer der Immobilienkredit damit für Sie wird.

Aktueller Zinssatz/Leitzins EZB

Wie hoch die Bauzinsen und ihre Entwicklung 2018 sind, hängt vor allem vom allgemeinen Zinsniveau ab, welches mit dem Leitzins von der Europäischen Zentralbank (EZB) vorgegeben wird. Aktuell betreibt die EZB Nullzinspolitik. Das bedeutet, dass sich der Leitzins auf 0,00 Prozent befindet. Das wirkt sich ebenso auf die Höhe der Bauzinsen aus: Diese sind aktuell so niedrig wie kaum zuvor. Ein derart niedriges Zinsniveau soll die Konjunktur ankurbeln. Ziel ist, dass Anleger wieder vermehrt Investitionen tätigen, beispielsweise indem sie Baukredite bei Banken aufnehmen und für Immobilien aufwenden. Unabhängig von Kreditsumme sowie Zinsbindung müssen Sie bei der jetzigen Geldpolitik sehr viel weniger Geld zur Tilgung eines Immobilienkredits ausgeben. Diesen zahlen Sie in Form von Raten an das jeweilige Kreditinstitut zurück.

Fazit: Das allgemeine Zinsniveau orientiert sich am vorgegebenen Leitzins der EZB. Banken vergeben Immobilienkredite zu den jeweils marktüblichen Zinssätzen. Weil die Zinsen nicht konstant bleiben, sondern sich jederzeit verändern können, ist der Zeitpunkt, zu dem Sie eine Immobilienfinanzierung abschließen entscheidend dafür, wie viel Sie der Kredit kostet. Behalten Sie daher die Bauzinsentwicklung immer im Blick, auch um sich eine günstige Anschlussfinanzierung zu sichern.

Bauzinsen – Entwicklung 2018 – eine Prognose

Der Rat der EZB kam erst am 25.01.2018 das letzte Mal zusammen, um die Höhe des Leitzinses erneut zu beschließen. Dabei einigte man sich darauf, diesen auf dem Rekordtief von 0,00 Prozent zu belassen. Somit gehen Experten davon aus, dass diese ihr Niveau in 2018 halten und es danach langsam zu einem Zinsanstieg kommt. Selbst wenn der Präsident der Zentralbank, Mario Draghi, nach jüngsten Äußerungen mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Eurozone zufrieden ist und plant, die Anleihenkäufe zu Beginn des Jahres 2018 zu reduzieren, ist ein Anstieg des Leitzinses vorerst nicht zu erwarten. Das bedeutet: So lange der Leitzins derart niedrig bleibt, können Verbraucher davon ausgehen, dass die Hypothekenzinsen nicht sprunghaft ansteigen werden. Das liegt daran, dass sich die Banken günstig Geld besorgen können und diese günstigen Konditionen an ihre Kunden weitergeben können.

Ein entscheidender Faktor bei der Finanzierung ist, dass Sie günstige Zinsen möglichst lange festschreiben. Wählen Sie daher eher lange Laufzeiten, etwa von 10, 15 oder gar 20 Jahren, um sich die lukrativen Konditionen möglichst lange zu sichern. Für optimale Planungssicherheit Ihrer Baufinanzierung über einen langen Zeitraum hinweg, können Sie bei Ihrer 1822direkt den praktischen Online-Zinsrechner nutzen. Mit diesem haben Sie die Möglichkeit, den Zins für Ihren Immobilienkredit zu unterschiedlichen Kreditsummen, verschieden hohem Eigenkapital-Anteil sowie flexiblen Laufzeiten berechnen zu lassen. Auf diese Weise können Sie einen Vergleich anstellen und das individuell beste Angebot für sich aussuchen.

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Bauzinsen-Entwicklung 2018 – Woran kann sich der Verbraucher orientieren?

Auch wenn die EZB den Leitzins vorgibt und dieser die Zinsen für Immobilienkredite beeinflusst, so haben Banken doch individuelle Margen. Der Verbraucher kann an folgenden Indikatoren erkennen, wie sich die Baufinanzierungszinsen entwickeln:

  • Pfandbriefe
  • Staatsanleihen

Wie hängt das zusammen? Über die Pfandbriefe refinanzieren Banken teilweise die Baufinanzierungen ihrer Kunden. Damit möglichst viele Investoren ihre finanziellen Mittel den Banken zur Verfügung stellen, müssen die Banken den Investoren bessere Konditionen bieten, als diese bei Staatsanleihen bekommen würden. Deshalb orientieren sich die Kreditinstitute an den Zinsen und den Renditen der deutschen Staatsanleihen.

Wie wirkt sich die Bauzinsen-Entwicklung 2018 auf die Immobilienpreise aus?

Die niedrigen Bauzinsen ermöglichen nicht nur eine günstige Immobilienfinanzierung. Gleichzeitig bringen sie einen weiteren Effekt mit sich. In Zeiten, in denen Immobilien günstig zu beschaffen sind, steigt die Nachfrage nach ihnen. Je niedriger die Zinsen sind, desto höher fallen die Darlehen aus, die sich Kreditnehmer bei gleicher monatlicher Belastung leisten können. Die Investition in eine Immobilie ist dann besonders lukrativ. Gleichzeitig sind Anlagen wie Tagesgeld oder Festgeld weniger interessant, weil diese bei niedrigen Zinsen geringe Rendite abwerfen. Ebenso aus diesem Grund tendieren mehr Verbraucher zur Anlage in Immobilien. Mit zunehmender Nachfrage steigen hier allerdings auch die Preise. Das trifft insbesondere auf die Immobilienpreise in Deutschlands Großstädten zu. Neben der allgemeinen Zinsentwicklung sollten Sie deshalb immer auch die Immobilienpreise im Blick behalten und in Ihre Finanzplanung mit einbeziehen.

 

*Bild 1: PhuShutter/Shutterstock
*Bild 2: Roman Samborskyi/Shutterstock

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