Bauen: 3 Wege zum MacGyver der Steckdosen-Planung

Wir wollen Ihnen nicht absprechen, dass Sie wie MacGyver alleine mit einem Taschenmesser oder einer Büroklammer wahre Meisterwerke zaubern können. Doch es geht auch einfacher. Wer bereits in sein neugebautes Eigenheim gezogen ist, kennt die Situation vielleicht. Alle Möbel sind gestellt, alle Bücher eingeräumt. Doch der Lichtschalter ist nicht mehr zu finden und auch neben der Lampe ist natürlich keine Steckdose. Es sind genau jene Kleinigkeiten, die den Alltag erschweren.

Um sich diesen Hürden erst gar nicht stellen zu müssen, haben wir für Sie wichtige Tipps zur Steckdosen-Planung zusammengestellt.

1. Alles nach Vorschrift

Steckdosenplanung

Die wichtigsten Spezialtipps, wenn es um das Thema Steckdosen-Planung geht! / Bild: iStock

Vorschriften für die Steckdosenplanung? Diese Vorschriften geben Ihnen Orientierung über die Ausstattungsmerkmale der elektronischen Sicherheit und der Verfügbarkeit elektrischer Anlagen: Wer sich gründlich nach der DIN Norm 18015-2 verhält bekommt eine Minimallösung. Wer wenigstens eine 3 Sterne Ausstattung haben will, sollte sich auf die Richtlinie RAL-RG 678 verlassen. Diese eignet sich gut, zur Festlegung der Leistungsmerkmale beim Neubau. Statt der Festlegung Steckdosen pro Zimmer, erfolgt hier die Vorgabe nach Wohnbereich. Gerade bei einem offenen Wohn-Essbereich erhalten sie so mehr Steckdosen.

2. Selbst ist der Mann oder die Frau

Statt der Planung durch einen Architekten nach Richtlinien ist es besser, sich die Einrichtungzusätzlich, in einem Plan einzuzeichnen. Dann erfassen Sie am besten verschiedene Arbeitsabläufe wie Staubsaugen, Bügeln, Musikhören, Fernsehen, Mikrowelle, Mixer etc..

Daraus ergibt sich schnell, wo Sie eine Steckdose oder auch Lichtschalter benötigen.

3. An die Zukunft denken

Aus dem Kinderzimmer wird später vielleicht ein Hobbyraum oder Musikzimmer. Getrennte Stromkreise können hier verhindern, dass die Sicherung durchbrennt und das Licht ausgeht. Durch ein Installationsrohrnetz erhalten Sie sich Flexibilität, um später noch bequem Leitungen ziehen zu können. Grundsätzlich gilt: Planen Sie lieber eine Steckdose mehr ein. Verlängerungskabel sind meist schlimmer als eine nicht genutzte Steckdose.

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