„Apothekerpreise“ müssen nicht sein!

Wie Sie in der Erkältungszeit Geld beim Medikamentenkauf sparen

Winterzeit ist Erkältungszeit – gerade dann, wenn der Winter immer länger zu werden scheint, kommen Husten oder Schnupfen immer häufiger… Dann folgt der Gang in die Apotheke, oft verbunden mit einem Schreck über die schon sprichwörtlichen „Apothekerpreise“. Wer regelmäßig Medikamente kaufen muss, kann ein Lied davon singen, dass die Preise für Medizin in Deutschland eher im oberen Bereich angesiedelt sind. Die gute Nachricht jedoch:

Es gibt auch Möglichkeiten, Geld beim Medikamentenkauf einzusparen. Hier sind einige dieser Tipps, mit denen Sie sich von „Apothekerpreisen“ verabschieden können und die schnell ein paar Euros wert sind:

Tipp 1: Beim Arzt nachfragen

Wenn Ihnen der Arzt ein Medikament verordnet, müssen Sie zuzahlen. Das kann schon ins Geld gehen. Was viele aber nicht wissen: Es gibt auch rezeptpflichtige Medikamente, die von der Zuzahlung befreit sind. Fragen Sie Ihren Arzt, wenn er das Rezept schreibt, ob es für Ihre Arznei eine solche zuzahlungsfreie Alternative gibt. Diese Nachfrage nach einer Alternative kann sich auch lohnen, wenn Sie schon eine Weile das gleiche Medikament nehmen, weil die Liste der zahlungsfreien Medikamente häufig geändert und aktualisiert wird.

Tipp 2: Auch in der Apotheke können Sie wählen

Wenn Sie rezeptfreie Medikamente kaufen, greifen Sie, wenn möglich, auf Generika zurück. Diese Nachahmerprodukte enthalten den gleichen Wirkstoff wie das Originalprodukt, sind aber deutlich preiswerter. Der einzige Unterschied besteht neben dem Preis häufig in dem Markennamen.

Tipp 3: Online geht’s auch

Wenn Sie Beratung brauchen oder unsicher sind, ist der Kauf in der Apotheke Ihres Vertrauens natürlich der beste Weg. Wenn Sie aber genau wissen, was Sie haben wollen, können Sie durch Kauf bei Versandapotheken übers Internet einiges an Geld sparen. Voraussetzung ist hier allerdings, dass Sie ein wenig Wartezeit für die Bestellung und den Versand einplanen können.

Aber Achtung: Meiden Sie auf jeden Fall dubiose Billig-Versender mit ausländischer Adresse, auf die Sie schnell im Internet stoßen. Hier tummeln sich zahlreiche fragwürdige Anbieter, die immer wieder gefälschte Medikamente offerieren. In so einem Fall können Sie nicht nur Geld verlieren – das kann auch gefährlich werden, wenn die angeblichen Medikamente keine Wirkstoffe oder die falsche Dosierung enthalten. Das kann im schlimmsten Fall gesundheitsgefährdend sein! Prüfen Sie vor jeder Internetbestellung, ob es sich auch um eine seriöse Versandapotheke handelt. Entsprechende Infos können Sie beim Bundesverband Deutscher Versandapotheken oder bei den Tests bekannter Medien bekommen, die den Service und die Qualität von Online-Apotheken immer wieder unter die Lupe nehmen.

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