Anlegen in Gold? 10 Gründe für physische Edelmetalle

1) Gold als möglicher Inflationsschutz

Politik und Zentralbanken haben in den letzten Jahren aufgrund der Weltwirtschaftskrise massiv die Zinsen gesenkt, Geld über Konjunkturprogramme in Umlauf gebracht und Rettungsmaßnahmen für Finanzinstitute zur Verfügung gestellt. Viele Marktteilnehmer stellen sich jetzt die Frage, wie dieses Geld zukünftig dem Markt wieder entzogen werden kann. Andernfalls besteht bei einer anziehenden Konjunktur eine erhöhte Inflationsgefahr. Da aber gleichzeitig auch die Wirtschaft bisher noch nicht wieder in Schwung gekommen ist, würden starke Eingriffe die Hoffnungen auf einen Aufschwung wieder zunichte machen. Demzufolge werden Regierungen und Zentralbanken nur sehr vorsichtig Gegenmaßnahmen ergreifen. Auch wenn eine Hyperinflation wie in den 20 er Jahren des letzten Jahrhunderts derzeit unwahrscheinlich scheint, könnte eine Anlage in Gold sinnvoll sein.

2) Gold-Förderpeak

Neben der Diskussion über das „Öl-Peak“ gibt es in zunehmendem Maße Diskussionen über eine Förderspitze bei Gold. Zwar gab es in 2009 erstmals seit 2005 eine Steigerung der Förderung, jedoch wird es immer schwieriger neue, ergiebige Vorkommen zu finden. Ähnlich wie beim Öl (Ölsand) beginnen die Unternehmen jetzt wieder alte, eigentlich schon geschlossene Minen, mit neuen Technologien erneut zu bearbeiten. Hierdurch sollen die verbliebenen Restvorkommen gefördert werden.

3) Steigende Kosten der Förderung

Leicht zu fördernde Edelmetallvorkommen gibt es immer weniger. Um die bestehenden Minen effizient zu bearbeiten, bedarf es immer neuer Technologien. Die Förderung wird energieintensiver, komplizierter und teurer. Auch wurde es in den neunziger Jahren aufgrund der geringen Preise für Edelmetalle versäumt, in neue Technologien, Infrastruktur und Experten zu investieren. Somit steigt der Preis, der aufgebracht werden muss um eine Goldunze zu fördern immer weiter an. Ende 2009 lag dieser bereits bei über 600 USD pro Feinunze angekommen. Auch wenn man nicht unbedingt von einer „natürlichen Untergrenze“ des Goldpreises sprechen kann, zeigt es doch, dass der Preis für die rentable Gewinnung von Edelmetallen immer stärker ansteigt.

4) Gold in Krisenzeiten

Gerade in Zeiten wirtschaftlicher Krisen und Unsicherheit gibt es eine Rückbesinnung auf stabile Werte wie Immobilien und Gold. Da die Krise noch nicht überwunden ist, wird auch weiterhin das Sicherheitsbedürfnis der Investoren im Vordergrund stehen. Neben der Wirtschaftskrise könnten auch weitere Themen wie Staatsfinanzen in Griechenland, die unsichere Zukunft des Euro oder die Überschuldung der USA zu einer verstärkten Anlage in Edelmetallen führen.

5) Goldmünzen offiziell Zahlungsmittel

Im Gegensatz zu staatlich gedecktem Papiergeld und Münzen, haben Goldmünzen die Eigenschaft nicht nur offizielles Zahlungsmittel zu sein, sondern auch den Metallwert widerzuspiegeln. Hierdurch sind Goldmünzen nicht ausschließlich an das Versprechen eines Staates geknüpft.

6) Stabile Nachfrageseite nach Gold

Neben der enorm angestiegenen Nachfrage von privater Seite, haben auch große Institutionen ihr Anlageverhalten geändert. Große Zentralbanken, gerade auch aus den Emerging Markets, wechseln von der Angebots- auf die Nachfrageseite. Ihr vorrangiges Ziel liegt in der Absicherung der Devisenreserven und der zukünftigen Leistungsbilanzüberschüsse.

7) Neue Nachfrage durch Wertpapiere

Neben der Möglichkeit einer direkten Anlage in Edelmetalle gibt es eine immer größer werdende Nachfrage nach Wertpapieren, die direkt mit dem physischen Metall hinterlegt sind. Solche ETF’s und ETC’s haben in den letzten Jahren Rekordzuflüsse gesehen, die zu einem starken Anstieg auf der Nachfrageseite geführt haben.

8) Angebotsverknappung

Die Angebotsseite bei den Edelmetallen, vor allem bei Gold, verringert sich zunehmend. Vor allem große Institutionen halten ihre Investments bzw. wechseln sogar auf die Nachfrageseite. Die Anzahl der Verkäufe ist seit Jahren rückläufig. Auch für die kommenden Jahre kündigen die Währungsinstitutionen an, ihr Abgabeverhalten weiter einzudämmen.

9) Edelmetalle weiter in Industrie gefragt

Weißmetalle sind heute schon integraler Bestandteil vieler Industrien. Anwendungsgebiete sind vor allem Fahrzeugkatalysatoren, Elektronik, Gesundheitstechnologie, Chemieindustrie. Sie sind heute neben der Schmuckindustrie die stärksten Nutzer. Auch wenn in verschiedenen Industrien neue Technologien den Verbrauch verringern werden (Autokatalysatoren werden bei Elekro- und von Brennstoffzellen angetriebenen Fahrzeugen nicht benötigt), stehen mit den erneuerbaren Energien schon die „Verbraucher der Zukunft als Nutzer von Edelmetallen bereit.

10) Positive Makrodaten

Die Weltbevölkerung wird auch in den nächsten Jahren weiter wachsen. Vor allem in den Emerging Markets wird das Wohlstandsniveau steigen. Neue Bedürfnisse werden in einer viel breiteren Bevölkerungsschicht geweckt. Millionen Menschen werden neue Nachfrage generieren. Die Bereiche, in denen mit den größten Nachfragesteigerungen zu rechnen ist, sind Gesundheit, Elektronik, Mobilität und Grundversorgung (Lebensmittel, Wasser). Da hier viele Technologien Weißmetalle benötigen, wird die Nachfrage auch hier steigen. Zusätzlich wird ein höheres Bedürfnis entstehen erreichte Wohlstandsniveaus abzusichern. Zu diesem Zweck wird Gold ganz oben auf der Wunschliste stehen.

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